Leckeres aus Gaggenau

Gaggenau (red) – Murgwasser, Murgbohnen und Murgtaler: Was verbirgt sich hinter diesen Wortspielereien? Im Rathaus hat man sich eine neue Produktlinie für die Stadt einfallen lassen.

Kaffee, Kirschwässerle, Süßwaren, dazu einen Gaggenauer Jahreskalender. Souvenirs von der Murg gibt es ab sofort in Gaggenau. Foto: Judith Feuerer

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Kaffee, Kirschwässerle, Süßwaren, dazu einen Gaggenauer Jahreskalender. Souvenirs von der Murg gibt es ab sofort in Gaggenau. Foto: Judith Feuerer

„Wir wollen Gaggenau als Marke in und über die Region hinaus etablieren“, erklärt Pressesprecherin Judith Feuerer. Mit Produkten aus Gaggenau für die Stadt an der Murg zu werben, das ist die Intention. Mit ihrem Team und einer Grafikerin wurde nach einem roten Faden gesucht, der verschiedene Produkte miteinander verbinden kann. „Da bot sich die Murg, die sich seit Jahrhunderten durch unsere Stadtteile und die heutige Kernstadt schlängelt, förmlich an“, erzählt Feuerer.

Da sich die Stadtverwaltung zudem nachhaltiges Handeln und Werben für die Heimat auf die Fahnen geschrieben habe, lag es nahe, mit Gaggenauer Partnern zusammenzuarbeiten. Allen Produkten gemeinsam ist nun nicht nur ihr regionaler Bezug, sondern vor allem ihr Erscheinungsbild.

So ziert die Murgbohnen eine Grafik des Glaserstegs samt Eisenwerke, während beim Murgwasser ein freier romantischer Flussverlauf angedeutet wird. Die Murgbohnen sind frisch geröstete Kaffeebohnen der Gaggenauer Eisenwerk-Rösterei.

Das Murgwasser, ein echtes Schwarzwälder Kirschwasser, wird von Hans-Peter Werdin aus heimischen Bad Rotenfelser Kirschen gebrannt. Ein kleines Mitbringsel sind die schokoladigen Murgtaler, die in einem kleinen Jutesäckchen stecken. Weitere Produktideen hat die Stadt im Hinterkopf, so dass zunehmend eine ganze Serie an Produkten entstehen soll, die sich verschenken lässt, aber auch von Besuchern als Erinnerung an Gaggenau gekauft werden kann.

Mitbringsel mit Bezug zur Stadt

„Bislang hatte die Stadt keine Werbeartikel, mit denen Einheimische auf ihre Heimat aufmerksam machen können oder Artikel, die Touristen vom Ausflug mit nach Hause nehmen können. Dies soll sich nun ändern“, erläutert Judith Feuerer.

Zum Start der neuen Marke hat sie sich mit ihrem Team noch etwas Besonderes einfallen lassen. Erstmals gibt es einen Gaggenauer Jahreskalender, der von einer Grafikerin mit speziellen Gaggenauer Themen humorvoll illustriert wurde. Die Postkarten mit Kalendarium befinden sich in einem Aufsteller, der aus heimischen Tannen- und Fichtenholz von Hucks Holzkischdl in Sulzbach gefertigt wurde.

Ist ein Monat vergangen, kann die Postkarte abgetrennt und versendet werden; ist das Jahr um, kann der praktische Holzaufsteller für weitere schöne Bilder oder Notizen als Halter dienen. „Alles nachhaltig und von hier“, resümiert Feuerer den Ansatz hinter der neuen Gaggenau-Marke.

Die genannten Produkte sind bei der Stadtinfo im Bürgerbüro erhältlich. Den limitierte Gaggenauer Jahreskalender 2021 gibt es im Bürgerbüro der Stadt, im City-Kaufhaus sowie in der Buchhandlung Bücherwurm.

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Erstellt:
10. Dezember 2020, 13:53 Uhr
Lesedauer:
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