Mischung aus Präsenz und Homeoffice

Forbach (red) – Bei der EnBW beginnen so viele Azubis und Studierende der Dualen Hochschule wie noch nie: Neues Sextett am Standort Forbach.

Sechs junge Leute aus der Region machen ihren ersten Schritt in die berufliche Laufbahn bei der EnBW am Rudolf-Fettweis-Werk in Forbach. Foto: EnBW

Sechs junge Leute aus der Region machen ihren ersten Schritt in die berufliche Laufbahn bei der EnBW am Rudolf-Fettweis-Werk in Forbach. Foto: EnBW

Die EnBW bleibt auch in Corona-Zeiten ein Anker für die Ausbildung des Nachwuchses: In diesem Jahr fangen im EnBW-Konzern so viele Auszubildende und Studierende der Dualen Hochschule an wie noch nie, informiert das Unternehmen. Allein sechs junge Frauen und Männer aus der Region haben jetzt den ersten Schritt in ihre berufliche Laufbahn am Kraftwerksstandort Forbach gemacht.

Die jungen Leute werden während ihrer Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik für den späteren Einsatz im gesamten Konzern umfassend geschult; auf sie warten viele Angebote zu Weiterqualifikation und beste Übernahme-Chancen, betont die EnBW. Die Ausbildung sei topmodern. So werde in den Werkstätten das Schweißen zum Beispiel nicht nur am Brennkolben, sondern auch mit dem virtuellen Schweißgerät geübt. Ebenso seien Simulationen mit der Virtual-Reality-Brille und das Arbeiten mit dem 3-D-Drucker bei der Ausbildung digitaler Standard.

Bis 2023 soll es 4.500 neue Mitarbeiter geben

Bevor es aber richtig losgeht, gelte es für Ausbilder und Auszubildende zunächst, sich als Gruppe zu finden. „Uns ist es in den ersten Wochen besonders wichtig, die Erwartungen der jungen Menschen aufzunehmen und sie intensiv auf ihren Eintritt in die Arbeitswelt vorzubereiten“, erklärt Ausbildungsleiter Bernd Jedamzik. Auch im Ausbildungsbetrieb gelten die EnBW-weiten Hygiene- und Verhaltenskonzepte zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus. Das bedeutet, dass die Ausbildung in einer Mischung aus Präsenz und Homeoffice durchgeführt wird. Dafür werden die Auszubildenden zum Start mit einen Laptop für das mobile Arbeiten ausgestattet.

Insgesamt 334 junge Frauen und Männer haben sich dieses Jahr dafür entschieden, die Grundlage für ihre berufliche Entwicklung bei der EnBW zu legen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Das Unternehmen möchte demnach bis 2023 insgesamt 4.500 neue Mitarbeiter rekrutieren, unter anderem für die vielen Innovationsthemen und Wachstumsbereiche im Konzern, wie der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien, aber auch neue Geschäftsmodelle wie die Quartierentwicklung oder die Elektromobilität. Größter Ausbilder im Konzern ist die Netze BW GmbH.


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