Motorradfahrer flüchtet erfolglos vor Polizei

Gaggenau (red) – Ein junger Motorradfahrer ist vermutlich aufgrund technischer Mängel und Umbauten am Fahrzeug vor der Polizei geflüchtet. Nach eineihalb Kilometern wurde er jedoch gefasst.

Pünktlich zu seinem Saisonstart handelte sich ein junger Motorradfahrer nach seiner Flucht vor der Polizei Ärger ein. Symbolfoto: Seeger/dpa

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Pünktlich zu seinem Saisonstart handelte sich ein junger Motorradfahrer nach seiner Flucht vor der Polizei Ärger ein. Symbolfoto: Seeger/dpa

Der Suzuki-Fahrer befuhr gegen 14.30 Uhr, am ersten Tag der Gültigkeit seines Saisonkennzeichens, zusammen mit einem anderen noch unbekannten Biker die August-Schneider-Straße von der Schillerstraße kommend in Richtung Bad Rotenfels. Nachdem sie an der Einmündung zur Bahnhofstraße einen Streifenwagen passierten, hielten die Zweiradfahrer an der Kreuzung August-Schneider-Straße / Theodor-Bergmann-Straße an einer roten Ampel an.

Laut Polizeimeldung beabsichtigten die Beamten im Streifenwagen die beiden Motorradfahrer einer allgemeinen Verkehrskontrolle zu unterziehen und zeigten dies mittels Leuchtschrift an. Nach einer kurzen Unterhaltung zwischen den Bikern, gaben diese bei der folgenden Grünphase Gas und flüchteten. Auch einen weiteren Versuch der Beamten, sie mittels Blaulicht, Horn und dem roten Signallicht zum Anhalten zu bewegen ignorierten die Motorradfahrer, heißt es in der Meldung weiter.

Am Kreisverkehr Murgtalstraße/ Rothermaquerspange durchfuhr der unbekannte Krad-Fahrer den Kreisel einmal und suchte in Richtung Bahnhof das Weite. Der Suzuki-Fahrer musste im Bereich Bismarckstraße nach nahezu eineinhalb Kilometern Verfolgung verkehrsbedingt anhalten und konnte dabei gestoppt werden. Die bei der anschließenden Kontrolle aufgefundenen technischen Mängel und Umbauten dürften der mutmaßliche Grund für sein Fluchtverhalten sein.

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Erstellt:
2. März 2020, 17:30 Uhr
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