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Neuer Spiegel soll für mehr Sicherheit sorgen

Gaggenau (uj) – Die unübersichtliche Situation des Einmündungsbereichs der Haydnstraße in die Sulzbacher Straße/Hans-Thoma-Straße ist ab sofort etwas entschärft. Die Stadt hat einen Verkehrsspiegel installiert, der Autofahrern, die von der Haydnstraße kommen, einen Blick nach rechts in die Sulzbacher Straße ermöglicht.

Mithilfe des neuen Verkehrspiegels haben von der Haydnstraße kommende Autofahrer einen etwas besseren Blick in Richtung Sulzbacher Straße. Foto: Jahn

© uj

Mithilfe des neuen Verkehrspiegels haben von der Haydnstraße kommende Autofahrer einen etwas besseren Blick in Richtung Sulzbacher Straße. Foto: Jahn

Von Ulrich Jahn

Der Spiegel wurde dieser Tage installiert. Angeregt hatte die Verbesserung Altstadtrat Rudolf Krumrey.
Am 21. Dezember 2019 hatte es in diesem Kreuzungsbereich gescheppert. Ein Autofahrer aus Richtung Haydnstraße übersah eine auf der Sulzbacher Straße in ihrem Kia von rechts kommende Autofahrerin. Mit seinem Citroën stieß er mit dem Kia zusammen. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 25000 Euro. „Seit Jahren vermisse ich an der Kreuzung Sulzbacher Straße, Haydnstraße und Hans-Thoma-Straße in Ottenau einen Spiegel, in dem der Auto- und Fahrradfahrer von der Haydnstraße in die Kurve der aus Sulzbach kommenden Straße einsehen kann“, hatte Roswitha Krumrey Anfang Januar geschrieben. Ihr Mann Rudolf war Unfallbeteiligter und kam aus Richtung Haydnstraße. Das Ehepaar hatte damals die Stadtverwaltung und auch den Gemeinderat gebeten, sich dieses Themas anzunehmen „und zum Wohle der Verkehrsteilnehmer für eine sichere Überquerung der Kreuzung zu sorgen“. Es bleibe nicht immer bei Blechschäden oder wie bei dem Unfall am 21. Dezember bei zwei Totalschäden.

Verkehrsspiegel auch Thema im Rat

Stadtrat Rudi Drützler hatte das Thema in der Januar-Sitzung des Gemeinderats aufgegriffen und moniert, dass an dieser stelle früher ein Spiegel vorhanden gewesen sei und ein solcher dort seine Berechtigung habe.

Ordnungsamtsleiter Dieter Spannagel habe Rudolf Krumrey darüber informiert, dass der Spiegel an der Kreuzung installiert wurde, berichtet Roswitha Krumrey. Sie persönlich habe seit dem Unfall die Haydnstraße nicht mehr genutzt, sondern sei auf einer alternativen Strecke gefahren. Der neue Spiegel ist nach ihrer Einschätzung etwas klein, aber besser als nichts. Die Materialkosten für den Spiegel belaufen sich nach Angaben der Stadtverwaltung auf etwa 500 Euro.

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Erstellt:
7. April 2020, 19:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 51sec

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Andreas Fruhen 11.04.202019:42 Uhr

Es muss immer erst was passieren bevor gehandelt wird. Schon vor vielen Jahren bin ich bei der Stadt vorstellig geworden und habe um Änderung gebeten, da es an dieser Kreuzung immer wieder zu Beinah Unfälle gekommen ist. Besonders schwer haben es Fahrzeuge die nur langsam anfahren können, z.B. Radfahrer, Mofas, Tragtor usw. Da sich auf der Sulzbacher Straße nicht alle an Tempo 50 halten wird es oft sehr eng. Oftmals musste ich selbst Mitte auf der Kreuzung stehen bleiben, wenn ich aus der Haydenstraße in die Hans- Thoma Straße fahren wollte, da von der Sulzbacher Straße die Autos viel zu schnell herunter fahren. Die Gefahrenstelle war und ist der Stadt bekannt, warum braucht die Verwaltung oftmals Jahre bis etwas geändert wird? Das es schneller gehen kann sehen wir zur Zeit bei der Corona Krise. Um 500,-€ Investition zu sparen riskiert man lieber Menschenleben. Ich erwarte von der Stadt in Zukunft ein schnelleres Handeln, wenn es um Sicherheit der Bürger geht.


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