Neues Floß fürs Gernsbacher Altstadtfest

Gernsbach (red) – Die Gernsbacher Murgflößer werkeln in Gaggenau mit Herz und Leidenschaft am Neubau des Floßes für das Altstadtfest 2021.

Das neue Floß besteht aus vier sogenannten Gestören, jedes einzelne rund neun Tonnen schwer. Foto: Harry Mühlberger

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Das neue Floß besteht aus vier sogenannten Gestören, jedes einzelne rund neun Tonnen schwer. Foto: Harry Mühlberger

Die Gernsbacher Murgflößer bauen gerade ein neues Floß, das zum Altstadtfest 2021 zum Einsatz kommen soll, falls die Corona-Pandemie es dann zulassen sollte. Der Verein wurde im Jahr 1996 gegründet und besteht zurzeit aus 94 Mitgliedern. Vorsitzender ist Josef Elter, die konzeptionelle Planung der Murgfloß-Erneuerung wird von Stefan Jockers angeleitet.

Das neue Floß besteht nach der Fertigstellung aus vier sogenannten Gestören mit den Abmessungen von circa dreimal neun Metern und einem Gewicht von rund neun Tonnen pro Gestör. Die Arbeiten am neuen Floß werden allesamt ehrenamtlich abgeleistet. Dabei schätzen die Murgflößer, dass sie bis zur Fertigstellung auf eine Gesamtstundenzahl von etwa 900 kommen.

Käfer- oder Sturmholz aus dem Gernsbacher Stadtwald kommt zum Einsatz

Das alte Floß ist in die Jahre gekommen und durch Witterungseinflüsse schon sehr angegriffen gewesen. Darum habe man sich für den Neubau entschlossen. Dieser werde auch von der Stadt Gernsbach unterstützt. Besonders erwähnen wollen die Murgflößer Melanie Mußler vom Tourismusbüro der Papiermachestadt, der es zu verdanken sei, „dass das Floß noch fährt“.

Für den Neubau wird Angaben der Murgflößer zufolge hauptsächlich Käfer- oder Sturmholz aus dem Gernsbacher Stadtwald verwendet. Wie Josef Elter informiert, handele es sich im Wesentlichen um Tannenholz. Das Floß wird im Moment auf dem Gelände vom Sanitätshaus Elter in der Konrad-Adenauer-Straße in Gaggenau gebaut.

Wer mehr Informationen zum Neubau haben möchte, kann sich auf der Internetpräsenz der Murgflößer schlau machen. „Natürlich werden auch immer gerne helfende Hände für den Neubau gesucht“, betont der Verein abschließend.

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Erstellt:
17. November 2020, 20:00 Uhr
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