Nostalgie und Raritäten für Modellbahnfreunde

Gaggenau (red) – Zum 14. Mal treffen sich am Wochenende, 29. Februar und 1. März, die Mitglieder der Fahrgemeinschaft Tischeisenbahn im Unimog-Museum, um zwei Tage lang ihre Schätze aus den letzten 120 Jahren Modellbahngeschichte zu präsentieren.

Viele Raritäten sind in Unimogmuseum zu sehen.Foto: Unimog-Museum

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Viele Raritäten sind in Unimogmuseum zu sehen.Foto: Unimog-Museum

60 Sammler alter Spielzeugbahnen aus der Bundesrepublik, der Schweiz, Frankreich und Portugal zeigen im Betrieb, was sonst in Vitrinen verstaubt oder nur statisch in Museen zu sehen ist, wirbt Hildegard Knoop, die Geschäftsführerin des Museums. Im Gegensatz zum üblichen Museumsbesuch erleben die Besucher die Eisen- und Autobahnen in voller Aktion. So werden historische Züge in verschiedenen Spurweiten über die Tische rattern und mit Strom, Uhrwerk oder gar Spiritus angetrieben ihre Runden drehen. Daneben gibt es auch noch viel anderes nostalgisches Spielzeug. Wuppertaler Schwebebahnen, Einschienenbahnen von Schuko und Piko sowie von japanischen Herstellern werden ebenso vertreten sein wie Blechspielzeug der Firmen Bing und Technofix. Von letzterer wird eine der wenigen noch existierenden und funktionsfähigen Achterbahnen mit steiler Zahnradstrecke aus dem Jahr 1933 gezeigt, von Bing eine große äußerst seltene Zahnradbahn. Schließlich gibt es noch einige originale Händlerschaustücke vergangener Zeiten zu bewundern.

Für die jungen Besucher besteht die Möglichkeit, unter Anleitung selbst am Aufbau einer „Teppichbahn“ mitzuwirken. Gerne können Besucher auch eigene alte Stücke mitbringen, diese schätzen oder testen lassen. Auch ein Restaurator wird wieder vor Ort sein.

Die Öffnungs- und Vorführzeiten sind jeweils von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt an den beiden Tagen 6,50 Euro, ermäßigt 5,50 Euro. Ein Familienticket gibt es zum Preis von 14 Euro. Im Eintrittspreis enthalten ist auch die Möglichkeit, die Winterausstellung „Zu Fuß, zu Pferd – mit Bus und Bahn“ über die Geschichte des Tourismus im Murgtal zu besuchen.

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Erstellt:
26. Februar 2020, 11:04 Uhr
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