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Original geht in den Ruhestand

Forbach (red) – Reinhard Merkel, ein „Forbacher Urgestein“ des Autohauses Haitzler, geht nach insgesamt 49 Arbeitsjahren in Pension. Er war seit seiner Ausbildung beim früheren Inhaber der Forbacher Kfz-Werkstatt, Günter Haas, in diesem Betrieb beschäftigt.

Reinhard Merkel (Mitte) wird  im Gausbacher Autohaus Haitzler verabschiedet. Foto: Autohaus Haitzler

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Reinhard Merkel (Mitte) wird im Gausbacher Autohaus Haitzler verabschiedet. Foto: Autohaus Haitzler

Von Redaktion Badisches Tagblatt

Merkel begann laut der Mitteilung der Firma Haitzler am 15. August 1971 in der Werkstatt von Haas in der Klammstraße seine Ausbildung als Kfz-Mechaniker. Danach arbeitete er dort als Geselle. Es wurde damals so ziemlich alles repariert, was Räder hatte.

Als es Ende der 1970er Jahre immer enger in der Klammstraße wurde, baute Günter Haas in Gausbach den heutigen Zweigbetrieb des Autohauses Haitzler auf. 1979 zog die Firma Haas nach Gausbach in die neue Werkstatt um, dort war endlich ausreichend Platz für Reparaturen und Verkauf von VW-Fahrzeugen. Reinhard Merkel war aktiv am Bau und Umzug nach Gausbach beteiligt. Im neuen Betrieb qualifizierte er sich zum Fachmann für Ersatzteile und Zubehör.

Da Günter Haas und seine Frau keine Nachfolger hatten, wurde der Betrieb zum 1. Januar 1991 an die befreundete Autohaus-Familie Haitzler aus Langenbrand verkauft. Der heutige Senior Rudolf Haitzler führte damals ein VW-Autohaus in Gernsbach.

Neue Ära in Gausbach

Dessen Sohn Andreas Haitzler, im Januar 1991 „frisch gebackener“ Kfz-Mechaniker-Meister, begann gemeinsam mit den ehemaligen Haas-Mitarbeitern in Gausbach eine neue Ära. Mitte der 1990er Jahre ging Andreas Haitzler nach Gernsbach und übernahm den Hauptbetrieb. So wurde Reinhard Merkel zunächst Serviceberater und später Betriebsleiter im Gausbacher Zweigbetrieb. Diese Tätigkeit führte er bis vor Kurzem aus, unterstützt von Seniorchef Rudolf Haitzler.

Reinhard Merkel wurde bei einer kleinen Feierstunde verabschiedet. Rudolf und Andreas Haitzler bedankten sich bei ihrem langjährigen Mitarbeiter. Auch Bürgermeisterin Katrin Buhrke ehrte das „langjährige Gesicht im Forbacher Traditionsunternehmen“ mit Grußworten. „Die Kunden kamen bisher immer zum Reinhard statt zum Autohaus Haitzler“ ergänzte der Geschäftsführer. Die Verabschiedung mit allen Mitarbeitern findet bei der Weihnachtsfeier statt.

Im Hause Haitzler habe man rechtzeitig die Nachfolge im Betrieb in Gausbach geregelt. Die neue Ansprechpartnerin in der Serviceannahme ist Carolin Fortenbacher, eine junge Mitarbeiterin aus Forbach, die ihre Ausbildung im Autohaus Haitzler absolvierte. Unterstützt wird sie von Werkstattmitarbeitern und Auszubildenden sowie Kollegen aus dem Hauptbetrieb in Gernsbach. In beiden Häusern seien gleiche Qualität, regelmäßiger Austausch und Fortbildung gewährleistet, so die Mitteilung abschließend.

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Erstellt:
23. Juni 2020, 16:24 Uhr
Lesedauer:
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