Strahlkraft für Tourismus im ganzen Murgtal

Loffenau/Gaggenau (stj) – Die Gemeinde Loffenau beteiligt sich mit einer Sachspende in Form einer Lkw-Ladung Douglasien-Baumstämme am Erweiterungsbau des Unimog-Museums in Gaggenau.

Die Fassade des Erweiterungsbaus am Unimog-Museum soll mit heimischem Holz erstellt werden. Foto: Peter Kraft

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Die Fassade des Erweiterungsbaus am Unimog-Museum soll mit heimischem Holz erstellt werden. Foto: Peter Kraft

Von BT-Redakteur Stephan Juch

Die Einrichtung am Eingangstor zum Murgtal an der B462 habe eine „Strahlkraft für den Tourismus im ganzen Murgtal“, erklärte Bürgermeister Markus Burger seine Unterstützung. Diese war im Gemeinderat allerdings nicht unumstritten. Während Bertram Herb für die CDU betonte, dass „wir alle in einem Floß sitzen“ und auch Loffenau von der Anziehungskraft des Unimog-Museums profitiere, hat sich die Freie Wählergemeinschaft gegen die Spende ausgesprochen. Man habe sich gewundert, dass der Verein aus der Großen Kreisstadt auf das kleine Loffenau zugekommen ist, um nach Holz aus dem Gemeindewald zu fragen. Zum einen müsste Gaggenau doch genug eigenes Holz haben, argumentierte Roland Seeger und forderte, die eigenen Baustellen im Ort anzugehen, bevor man sich auswärts engagiert. Zum anderen sollte man in Loffenau erst mal die eigene Vereinsförderung klären, ergänzte Reiner Singer. Der Fraktionsvorsitzende verwies diesbezüglich auf Unterschiede, was die Bereitstellung von Zuschüssen seitens der Gemeinde anbelangt und nannte die Beispiele Reitverein und TSV: Während letzterem etwa beim Bau des Kunstrasenplatzes 70 Prozent gewährt worden seien, erhalte Ersterer bei einer Investition von 100.000 Euro ins neue Dach der Reithalle gerade mal 5.000 Euro. Das passe nicht zusammen, so Singer.

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