Ungewöhnlicher Grabstein in St. Jakob

Gernsbach (czo) – Der Leibarzt des Türkenlouis hat im 18. Jahrhundert Kinder in Gernsbach bestatten lassen. Davon zeugt ein Grabstein in der St. Jakobskirche.

Christian Ludwig Göckel, markgräflich badischer Leibarzt 1702 bis 1722. Foto: Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg. Leihgabe P. W. Merkel’sche Familienstiftung

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Christian Ludwig Göckel, markgräflich badischer Leibarzt 1702 bis 1722. Foto: Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg. Leihgabe P. W. Merkel’sche Familienstiftung

Von Cornelia Zorn

Im Chor der Gernsbacher St. Jakobskirche befindet sich ein Grabstein für vier Kinder des markgräflichen Leibarztes Christian Ludwig Göckel. Drei Jungen, geboren in Rastatt und Baden (heute Baden-Baden), starben dort zwischen 1707 und 1714 im Säuglingsalter. Eine Tochter, 1704 in Nürnberg geboren, starb 1720 in Rastatt. Warum liegen die Kinder in Gernsbach, obwohl sie selbst und ihre Eltern nie dort gelebt haben?

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