Unter den Gefangenen der Inka-Stadt Cusco

Gernsbach/Peru (red) – Die Corona-Krise stoppt die Gernsbacherin Regina Johann in einem kleinen peruanischen Hostel: „Abwarten und Koka-Tee trinken“, hieß es in der 17-tägigen Quarantäne, bis es endlich einen Heimflug nach Deutschland gab.

Der „Tren a las nubes“ (Zug zu den Wolken) tuckert durch Argentinien: Der Viadukt „La Polvorilla“ thront in 4 220 Metern Höhe. Foto: Regina Johann

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Der „Tren a las nubes“ (Zug zu den Wolken) tuckert durch Argentinien: Der Viadukt „La Polvorilla“ thront in 4 220 Metern Höhe. Foto: Regina Johann

Von Redaktion Badisches Tagblatt

Nach fast 47 Jahren Berufsleben in einem Gaggenauer Kreditinstitut habe ich große Reisepläne geschmiedet: Ab 8. Januar möchte ich auf Südamerika-Tour. 15 Wochen sollte sie über meinen Lieblingskontingent gehen. Doch daraus wurde nichts – die Corona-Pandemie machte mir einen Strich durch die Rechnung. Meine Freundin Ella Herb aus Rastatt, die sich mir spontan anschloss, war glücklicherweise nicht betroffen. Sie reiste bereits nach acht Wochen zurück in die Heimat.
Zunächst verlief am 8. Januar mit dem Flug nach Buenos Aires aber alles nach Plan. Dort begeisterte uns vor allem der interessante Stadtteil La Boca. Über das verschlafene Gaucho-Städtchen San Areco de Antonio ging es weiter nach Mendoza, San Juan, San Miguel de Tucumán und Salta. Natürlich durfte hier das spektakuläre Erlebnis, die Fahrt im „Zug zu den Wolken“, nicht fehlen: Der „Tren a las nubes“ führt vom 3775 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen San Antonio de los Cobres zum Viadukt „La Polvorilla“, das sich auf 4220 Metern Höhe erhebt. In der Atacama-Wüste hatten wir in der Oase Huacachina unseren Spaß: Herrlich war es, als wir liegend auf einem Sandboarding-Brett die Sanddüne hinunterrasten!

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