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Wissenschaftliche Begleitforschung zum eWay

Murgtal (stj) – Zum Pilotprojekt eWayBW gibt es eine umfangreiche wissenschaftliche Begleitforschung.

Die Teststrecke für Oberleitungs-Laster stößt auf viel Kritik. Das Fraunhofer-Institut wird unter anderem auch die Akzeptanz des Pilotprojekts untersuchen. Foto: BMUB/Sascha Hilgers/Archiv

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Die Teststrecke für Oberleitungs-Laster stößt auf viel Kritik. Das Fraunhofer-Institut wird unter anderem auch die Akzeptanz des Pilotprojekts untersuchen. Foto: BMUB/Sascha Hilgers/Archiv

Von Stephan Juch

Im Rahmen eines Pressegesprächs hat Professor Dr. Martin Wietschel vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe über folgende Aufgaben seines Instituts beim Pilotprojekt mit oberleitungsbetriebenen Hybrid-Lkw informiert:

Betrachtung straßenbetrieblicher Auswirkungen: Dabei geht es insbesondere darum, die Auswirkungen auf den Verkehrsbetrieb auf der Bundesstraße 462 zu untersuchen – vor allem auf Unfälle. Die Teststrecke wird über Videoaufzeichnungen überwacht.

Auswirkungen auf Lärm und Luftschadstoffe: Entlang der Teststrecke finden kontinuierlich Messungen zur Feststellung des Einflusses auf Lärm und Luftschadstoffe statt.

Akzeptanzforschung: Verschiedene am Versuch beteiligte oder davon betroffene Gruppen werden zum Einsatz von HO-Lkw befragt, zum Beispiel Unternehmen, Speditionen und Anwohner.

Vergleich mit Schienengüterverkehr: Dabei geht es zum einen um den Vergleich der Kostenstrukturen zwischen dem Transport auf der Straße mit HO-Lkw und auf der Schiene, zum anderen wird die Wiederinbetriebnahme vorhandener Gleisanschlüsse von Murgtäler Papierfabriken geprüft. Mit Vertretern der Papierindustrie vor Ort werde man das Gespräch suchen und erörtern, unter welchen Voraussetzungen eine Wiederinbetriebnahme der Schienenanschlüsse wirtschaftlich darstellbar ist.

Analyse zum autonomen Fahren: Im Rahmen von eWayBW erfolgt eine Analyse zu den notwendigen Voraussetzungen und den möglichen Auswirkungen einer Automatisierung des Fahrbetriebs.

Weitere Informationen gibt es hier.

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Erstellt:
15. Mai 2020, 17:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 36sec

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