Corona-Verstöße: 250 Verfahren

Rastatt (red) – Seit Beginn der Pandemie verzeichnet die Bußgeldstelle im Landratsamt Rastatt mittlerweile 263 Anzeigen im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Corona-Verordnung. 250 Verfahren davon wurden laut Mitteilung aus dem Landratsamt verfolgt.

Verstöße gegen das Aufenthaltsverbot im öffentlichen Raum machen den Großteil der Anzeigen aus, die bei der Bußgeldstelle im Landratsamt Rastatt bisher eingegangen sind. Symbolfoto: Denker/BT/Archiv

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Verstöße gegen das Aufenthaltsverbot im öffentlichen Raum machen den Großteil der Anzeigen aus, die bei der Bußgeldstelle im Landratsamt Rastatt bisher eingegangen sind. Symbolfoto: Denker/BT/Archiv

„Was die Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus angeht, sind wir derzeit im Landkreis Rastatt auf einem sehr guten Weg. Deshalb werden wir auch im Zuge der Lockerung der Maßnahmen weiterhin schnell auf etwaige Anzeigen reagieren, um das Bewusstsein für die Notwendigkeit der getroffenen Regelungen zu schärfen“, wird Sébastien Oser, der für den Bereich öffentliche Ordnung im Landratsamt verantwortlich ist, in der Mitteilung zitiert.

Im überwiegenden Fall handelt es sich bei den Anzeigen um Verstöße gegen das Aufenthaltsverbot im öffentlichen Raum. Bei 201 Verfahren wurde ein Bußgeld von jeweils 250 Euro festgesetzt, in elf Fällen wegen Wiederholungsvergehen von jeweils 350 Euro.

Ein Verein hält sich nicht an Betriebsverbot für Sportstätten

Das Nichteinhalten des Versammlungsverbotes war laut Mitteilung Auslöser bei 32 Verfahren. Nach der Corona-Verordnung werden Ansammlungen von mehr als fünf Personen im nichtöffentlichen Raum mit einem Bußgeld von jeweils 250 Euro belegt. Ein Verein hielt sich nicht an das Betriebsverbot von Sportstätten. Ihn erwartet ein empfindliches Bußgeld.

Um Reiseverbote aus dem benachbarten Elsass ging es in fünf Fällen. Hier war ein Bußgeld von jeweils 250 Euro fällig. Acht Verfahren betrafen die Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne. In sieben Fällen wurde das Fahrtunterbrechungsverbot nicht eingehalten, in einem weiteren Fall hat ein Rückreisender gegen die vierzehntägige Anpassungsphase durch häusliche Quarantäne verstoßen, lautet die Bilanz des Landratsamts.

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Erstellt:
14. Mai 2020, 12:30 Uhr
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