ADFC fordert mehr Platz für Radfahrer in Rastatt

Rastatt (ema) – Wie wäre es mit weniger Autoparkplätzen? Das fragte die Aktion „Park(ing) Day“, bei der am Freitag auf die Probleme von Radfahrern aufmerksam gemacht wurde.

ADFC-Aktion am „Parking Day“ in der oberen Kaiserstraße.Mauderer

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ADFC-Aktion am „Parking Day“ in der oberen Kaiserstraße.Mauderer

Von Egbert Mauderer

„Mehr Platz fürs Fahrrad“, fordert der Allgemeine Deutsche Fahrradclub ADFC und zeigte deshalb anlässlich des internationalen „Park(ing) Day“ am Freitag in der oberen Kaiserstraße in Rastatt Flagge. Mit Genehmigung der Stadtverwaltung wurden dort am Nachmittag zwei Parkplätze „besetzt“ und ein Popup-Radweg angelegt, um dafür zu werben, dass den Pedalrittern mehr öffentliche Fläche zugestanden wird. Immerhin kämen auf einem Autoparkplatz locker zehn Fahrräder unter, rechnet der ADFC vor. Ginge es nach Joe Frietsch, der sich für den Fahrradclub in Rastatt engagiert, könnte die obere Kaiserstraße ohnehin heute anders aussehen. Hätte man doch nur eine Tiefgarage gebaut und damit oberirdisch einen Erlebnisraum geschaffen, meint Frietsch. Bei allem Handlungsbedarf in Rastatt, etwa am Franz-Knoten, spürt er aber, dass der Bewusstseinswandel den Radlern durchaus in die Hände spielt. Lob hat Frietsch für die Stadtverwaltung parat, auch wenn es im Rathaus noch keinen Fahrradbeauftragten gibt. Aber immerhin säßen ADFC-Vertreter mehrmals im Jahr mit Bürgermeister Raphael Knoth zusammen, um über Lösungen zu sprechen.

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Erstellt:
20. September 2020, 14:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 31sec

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