Als Züge voller Soldaten nach Frankreich rollten

Rastatt – Der Deutsch-Französische Krieg 1870/71 nahm am 19. Juli vor 150 Jahren seinen Lauf. Das Wehrgeschichtliche Museum in Rastatt widmet sich diesem Thema in seiner Dauerausstellung.

Das Gefecht bei Nuits am 18. Dezember 1870, vier Jahre später gemalt von Wilhelm Emelé. Archivfoto: Wehrgeschichtliches Museum

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Das Gefecht bei Nuits am 18. Dezember 1870, vier Jahre später gemalt von Wilhelm Emelé. Archivfoto: Wehrgeschichtliches Museum

Von Markus Koch

Dort wird nur ein Bruchteil der rund 32.000 Objekte aus dem Depot gezeigt. Das Interesse am WGM-Fundus ist groß: Direktor Dr. Alexander Jordan hat aktuell Exponate an Museen in Dresden, Stuttgart und Frankreich ausgeliehen. Eigentlich hätte Anfang April der Militärhistoriker Klaus-Jürgen Bremm, der im vergangenen Jahr das Buch „70/71. Preußens Triumph über Frankreich und die Folgen“ veröffentlicht hat, einen Vortrag halten sollen. Doch dann kam die Corona-Pandemie dazwischen: „Das habe ich dann doch sehr bedauert, vielleicht können wir den Termin ja nachholen“, meint Jordan. Der Vortrag sollte das Interesse auf die Dauerausstellung im Südflügel des Schlosses lenken, in der auch die Einigungskriege mit Dänemark (1864) und Österreich (1866) thematisiert werden.

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