Altlastensanierung beläuft sich auf 750 000 Euro

Hügelsheim (sch) - Erneut tief in die Kasse greifen muss die Gemeinde Hügelsheim für die Altlastensanierung im Baugebiet „Ehemalige Heizzentrale“. Die Kosten belaufen sich auf rund 750.000 Euro.

Viel Geld verschlingt die Reinigung des Areals. Foto: Willi Walter

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Viel Geld verschlingt die Reinigung des Areals. Foto: Willi Walter

Damit verbunden sind Ingenieurleistungen von 50.000 Euro. Die vom Gemeinderat beschlossene Altlastenerkundung hatte das Büro Roth und Partner durchgeführt, wobei deutlich wurde, dass bis auf eine Fläche alle Grundstücke mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), sprich Teer, verunreinigt sind. Gabriele Roth und Benjamin Pfahler vom beauftragten Büro bestätigten die Auffassung der Verwaltung, die gesamte Fläche einer Altlastensanierung zu unterziehen, um diese vermarkten zu können

„Mit Glück“ rechnen sie mit einer Ausschreibung vor den Sommerferien und mit einer Bauzeit von vier bis sechs Wochen, „dann ist das Gelände geputzt und wir gehen auf Nummer sicher“. Aktuell rechne man mit rund 10 000 Kubikmeter Aushub.

Auf die Nachfrage aus dem Rat, wo dieser belastete Aushub dann anschließend entsorgt werde, gab es die Antwort: „Das kommt auf den Gewinner der Ausschreibung und dessen Entsorgungskonzept an“. Wie Ortsbaumeister Elmar Sauter auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte, sei eine Auffüllung nicht geplant.

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Erstellt:
28. Mai 2020, 08:30 Uhr
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