Bäderbetrieb für die nächsten zwölf Jahre sichern

Rastatt (dm) – Die Bäderentwicklung geht in eine neue Richtung. Im Zeichen von Corona sehen die Stadtwerke den Kombibad-Neubau in weiter Ferne.

Blick ins Alohra, unter dessen Oberfläche beträchtliche Schäden schlummern. Foto: Stadtwerke

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Blick ins Alohra, unter dessen Oberfläche beträchtliche Schäden schlummern. Foto: Stadtwerke

Von Daniel Melcher

Angesichts der Corona-Krise und der damit verbundenen finanziellen Ausfälle richtet sich die Stadt Rastatt darauf ein, dass der geplante Bau des neuen Kombibads für Jahre in die Ferne rückt. Der Gemeinderat soll am Montag ein Sanierungsgutachten für Alohra und Natura in Auftrag geben, das „dringend notwendige“ Maßnahmen enthält, um den Betrieb beider Bäder für weitere zehn bis zwölf Jahre zu sichern, also bis ins Jahr 2032. (Sitzungsbeginn: 17.30 Uhr, Badner Halle).
Das heißt auch: Grundsätzlich wird der Kombibad-Bau nicht infrage gestellt. Zuletzt war die Diskussion im Februar wieder aufgeflammt, als OB Hans Jürgen Pütsch den Gemeinderat aufforderte, das bisherige Konzept abzuspecken, weil Stadt und Stadtwerke sonst finanziell überfordert wären. Als Baukostenobergrenze, bei der Schluss sein soll, wurden 40 Millionen Euro genannt (brutto: 47,6 Euro).

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Erstellt:
15. Mai 2020, 11:00 Uhr
Lesedauer:
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