Behörden sehen Vogelschützer Fingermann überfordert

Rastatt (ema) – Das Landratsamt verteidigt den befristeten Aufnahmestopp in der Wildvogelstation Fingermann wegen Gesetzesverstößen. Die Behördenvertreter meinen, die Betreiber seien überfordert.

Im Einsatz für die Wildtiere: Nach Auffassung des Landratsamts werden Pierre und Kevin Fingermann vielen gesetzlichen Vorschriften in ihrer Auffangstation nicht gerecht. Foto: Archiv

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Im Einsatz für die Wildtiere: Nach Auffassung des Landratsamts werden Pierre und Kevin Fingermann vielen gesetzlichen Vorschriften in ihrer Auffangstation nicht gerecht. Foto: Archiv

Von BT-Redakteur Egbert Mauderer

Ist den Rastatter Vogelschützern Pierre und Kevin Fingermann der Betrieb ihrer Wildvogelauffangstation über den Kopf gewachsen? Diesen Eindruck vermittelt nun das Landratsamt, das die Vorwürfe der Familie gegen die Behörde kontert und die befristete Aufnahme-Untersagung verteidigt.
Vom Dezernenten, über zwei Amtsleiter, einer Sachbearbeiterin bis zum Wildtierbeauftragten: Die Kreisverwaltung bot am Donnerstag einiges auf, um sich gegen die Vorwürfe zu wehren. Allem vorneweg: Die Vorhaltung der Fingermanns, dass quasi eine „persönliche Fehde“ in Gang sei, weist die Behörde in aller Entschiedenheit zurück. „Diffamierende“ Äußerungen von Facebook-Nutzern gegen Mitarbeiter des Veterinäramts in digitalen Netzwerken seien mittlerweile gelöscht, berichtete Dezernent Stefan Biehl nach Intervention des Kreis-Justiziars.

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