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Bekenntnis zu Kombibad

Rastatt (ema) - In der Haushaltsdebatte legte der Gemeinderat ein Bekenntnis zum Kombibad ab. Eine Sanierung der beiden bestehenden Bäder war kein Thema.

Das Freibad Natura: An diesem Standort soll das Kombibad entstehen.av

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Das Freibad Natura: An diesem Standort soll das Kombibad entstehen.av

Von Egbert Mauderer

Trotz deutlicher Einschnitte bei den Einnahmen und einem dicken Bündel an Investitionen steht der Gemeinderat zu dem Beschluss, ein Kombibad auf dem Schwalbenrain zu errichten. Den Gedanken, stattdessen die beiden bestehenden Einrichtungen, das Freibad und das Hallenbad Alohra, jeweils zu sanieren, tauchte in der Haushaltsdebatte nicht auf.

Brigitta Lenhard (CDU) räumte ein, dass man der anfänglichen Forderung, den steuerlichen Querverbund mit den Stadtwerken nicht zu opfern, „untreu“ geworden sei. Zwar habe sich die CDU in der Frage nach der Ausstattung des Bades Zurückhaltung auferlegt. Trotzdem sei eine Bausumme von 25 Millionen Euro nicht zu halten gewesen. Lenhard: „Wir stehen zur Entscheidung Kombibad. Aber vor allem sind wir angetreten, ein Bad zu bauen, das bei den Betriebskosten Synergieeffekte nutzt und somit Kosten spart, die bei zwei Standorten ausufern würden.“ In diesem Sinne bekenne man sich zu der Kostendeckelung bei 40 Millionen Euro.

Joachim Fischer (SPD) warnte davor, zu sehr beim Bad abzuspecken – zumal man schon bei Wasserfläche und Gastronomie im Vergleich zum jetzigen Angebot kürzer trete. Am ehesten könnte Fischer sich einen Verzicht auf die Sauna vorstellen. Man müsse dafür sorgen, dass das Bad bei den Besuchern ankommt.

Bad muss bezahlbar sein

Roland Walter (Grüne) sprach bei der aktuellen Entwicklung von einem „ganz normalen Annäherungsprozess“, der nicht schlimm sei. Nun müsse man überlegen, was wegfallen kann, um das Betriebsdefizit in einem finanzierbaren Rahmen zu halten. Herbert Köllner (FW) erklärte: „Das Kombibad muss bezahlbar sein, und es muss auf Dauer betrieben werden können.“

Und Simone Walker (FuR) meinte: „Eine Große Kreisstadt wie Rastatt braucht ein funktionierendes, praktikables Bad.“

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Erstellt:
19. Februar 2020, 18:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 50sec

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