Betagter Angeklagter bestreitet Mordabsicht

Malsch/Karlsruhe (sl) – Wegen versuchten Mordes muss sich ein 88-jähriger Malscher seit Dienstag vor Gericht verantworten. Er gab zu, ein Mehrfamilienhaus in Malsch angezündet zu haben.

Auf 1,4 Millionen Euro schätzt die Staatsanwaltschaft den Sachschaden an der Brandruine. Nicht beziffern lassen sich die seelischen Nöte der einstigen Bewohner. Foto: Frank Vetter/Archiv

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Auf 1,4 Millionen Euro schätzt die Staatsanwaltschaft den Sachschaden an der Brandruine. Nicht beziffern lassen sich die seelischen Nöte der einstigen Bewohner. Foto: Frank Vetter/Archiv

Von BT-Redakteur Sebastian Linkenheil

Ein 88-jähriger Malscher hat am Dienstag vor dem Landgericht Karlsruhe zugegeben, dass er am 23. März dieses Jahres ein Mehrfamilienhaus mithilfe von Benzin angezündet hat. Mit dem Brandbeschleuniger soll er laut Staatsanwalt auch seinen damals in dem Haus lebenden Schwiegersohn bespritzt haben. Dass er ihn umbringen wollte, bestritt der Senior. Seine Tochter, die Frau des Verletzten, sieht das anders.

Familien haben Hab und Gut verloren

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