Brandanschlag in Malsch: Acht Jahre Haft gefordert

Malsch/Karlsruhe (sl) – Ein 88-Jähriger soll das Haus seiner Tochter angezündet haben. Der Staatsanwalt wirft ihm Heimtücke vor. Sein Verteidiger spricht allerdings von „durchgebrannten Sicherungen“.

Am Landgericht Karlsruhe findet die Hauptverhandlung gegen den betagten Malscher statt, der sich seit der Tat in U-Haft befindet. Foto: David Ebener

© dpa

Am Landgericht Karlsruhe findet die Hauptverhandlung gegen den betagten Malscher statt, der sich seit der Tat in U-Haft befindet. Foto: David Ebener

Von BT-Redakteur Sebastian Linkenheil

Acht Jahre Gefängnis für versuchten Mord und besonders schwere Brandstiftung: So plädiert die Staatsanwaltschaft im Fall des 88-jährigen Malschers, dem vorgeworfen wird, das Wohnhaus seiner Tochter angezündet und dabei versucht zu haben, seinen Schwiegersohn zu töten. Anders sieht es der Verteidiger des Angeklagten, der die Tötungsabsicht verneint.
Schon am zweiten Tag der Hauptverhandlung hat die Kammer am Karlsruher Landgericht am Donnerstag die Plädoyers der Verfahrensparteien angehört. Wichtiger Knackpunkt dabei: Wollte der Senior seinem Schwiegersohn ans Leben und hat er den Tod weiterer im Haus lebender Personen, darunter Minderjährige, in Kauf genommen? Staatsanwalt Daniel Mattern ist sich sicher: Ja.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.