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Brunnenkresse überwuchert den Federbach

Ötigheim (as) – Dass hier ein Bach fließt, ist am Federbach in Ötigheim stellenweise kaum noch erkennbar, so sehr ist er zugewuchert. Es handelt sich dabei um Brunnenkresse, informierte diese Woche Hauptamtsleiter Patric Kohm den Gemeinderat. In Abstimmung mit dem Landratsamt werde allerdings davon abgeraten, diese auszumähen.

Der Federbach ist in Ötigheim mit Brunnenkresse zugewachsen.

© as

Der Federbach ist in Ötigheim mit Brunnenkresse zugewachsen.

Von Anja Groß

Ötigheim – Der Federbach in Ötigheim bereitet nicht nur dem Gemeinderat immer wieder Sorgen, weil er in den vergangenen trockenen Sommern regelmäßig austrocknete. Derzeit ruft jedoch vor allem der starke Bewuchs besorgte Bürger auf den Plan. Denn der Bach ist an einigen Stellen (hier bei der Kleingartenanlage) kaum mehr als solcher zu erkennen. Warum er nicht ausgemäht wird, fragen deshalb immer wieder Bürger im Rathaus an, wie Hauptamtsleiter Patric Kohm in der Ratssitzung am Dienstagabend informierte. Die zuständigen Fachleute im Landratsamt Rastatt würden jedoch dazu raten, den Bewuchs zu belassen. Es handle sich um Brunnenkresse, informierte Kohm, die im Sediment des Federbachs einen idealen Nährboden habe. Da Brunnenkresse die Hochwassergefahr nicht steigere, sondern im Gegenteil das im Bach vorhandene Wasser eher halte, werde vom Ausmähen abgeraten – zumal Brunnenkresse schnell nachwachsen würde. Zudem böten die Pflanzen einen Schutz für die Wassertiere. Die Gemeinde plane allerdings, die Uferböschungen am Federbach zu mähen. Entfernt werden müssten laut Aussage des Landratsamts auch Rohrkolben, die ebenfalls an einigen Stellen wachsen, so Kohm. Dieser werde als störend bei Hochwasser eingestuft. Aber der Bewuchs sei in Ötigheim noch nicht so intensiv, dass man es für erforderlich hält, aktiv zu werden.

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Erstellt:
25. Juni 2020, 14:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

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