Corona-Pandemie als Integrationshürde

Rastatt (dm) – Kontaktbeschränkungen, Erschwernisse bei digitalen Kursen und Veranstaltungsabsagen: Die Corona-Pandemie hat auch der Integrationsarbeit im Landkreis Rastatt einen Dämpfer versetzt.

Sprachkurse für Migranten: In Pandemiezeiten konnten sie zeitweise nur digital stattfinden. Das erschwert den Erwerb der deutschen Sprache. Foto: Bernd Settnik/dpa

© dpa

Sprachkurse für Migranten: In Pandemiezeiten konnten sie zeitweise nur digital stattfinden. Das erschwert den Erwerb der deutschen Sprache. Foto: Bernd Settnik/dpa

Von BT-Redakteur Daniel Melcher

Die Corona-Pandemie hat auch der Integrationsarbeit im Landkreis Rastatt einen Dämpfer versetzt: Aufgrund der Kontaktbeschränkungen konnten Maßnahmen und Veranstaltungen sowie Netzwerktreffen nicht wie geplant stattfinden, Präsenzveranstaltungen waren kaum möglich, Projekte mussten verschoben werden. In dieser Zeit ist aufgrund der wirtschaftlichen Lage zudem die Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt schwieriger geworden, wird im Bericht für 2020 festgestellt.
Diese arbeiteten oft in Branchen, die besonders hart mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen haben (Handel. Logistik, Gastgewerbe). Statistiken zeigten, so die Integrationsbeauftragten des Landkreises Rastatt, dass seit Beginn der Pandemie Flüchtlinge und andere Migranten stärker von Arbeitslosigkeit betroffen seien als Deutsche.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.

Zum Artikel

Erstellt:
13. Juli 2021, 18:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 58sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen