„Das alles spaltet total“

Rastatt/Iffezheim (ar) – Vielen Elässern, die in Deutschland arbeiten, machen Anfeindungen zu schaffen. Von deutsch-französischer Freundschaft keine Spur.

Viel Geduld gefragt: Stau am Grenzübergang bei der Iffezheimer Staustufe. Fotos: Gangl

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Viel Geduld gefragt: Stau am Grenzübergang bei der Iffezheimer Staustufe. Fotos: Gangl

Das Corona-Virus kennt keine Grenzen. Und doch wurden in den vergangenen fünf Wochen die Grenzen zwischen Deutschland und Frankreich geschlossen. Betroffen hiervon sind insbesondere die vielen Frauen und Männer, die in den Gemeinden und Städten entlang der Grenze arbeiten, an der Kasse im Supermarkt oder in den Büros am Schreibtisch sitzen, am Band stehen, in den Handwerksbetrieben tätig sind oder in Pflegeberufen im Einsatz sind. Viele Elsässer müssen aktuell erleben, dass sie kritisch, manchmal sogar feindselig beäugt werden.
Manches musste die deutsch-französische Freundschaft in den vergangenen Jahren schon ertragen, oft schon gab es aus Unverständnis auf beiden Seiten des Rheins. Doch derzeit wird offenbar viel Porzellan zerschlagen. „Ich bin stinkesauer auf die Verhaltensweise von uns Deutschen“, sagt Claus Haberecht, Geschäftsführer des Pamina-Rheinparks, der sich die Frage stellt: „War alles umsonst, was wir die letzten Jahrzehnte gemacht haben?“

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