„Das zieht alles einen riesigen Rattenschwanz nach sich“

Rastatt/Durmersheim (galu) – Auch regionale Hilfsorganisationen, die in armen Ländern Menschen unterstützen möchten, leiden unter Corona. Es fehlen Spenden.

Auch während der Corona-Pandemie setzt sich die Stiftung von Jörg Overlack für Schulkinder in Nepal ein.Foto: Archiv

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Auch während der Corona-Pandemie setzt sich die Stiftung von Jörg Overlack für Schulkinder in Nepal ein.Foto: Archiv

Von Lukas Gangl

Während die deutsche Bevölkerung auch im Corona-Krisenjahr bestens versorgt ist und angehalten wird, Social Distancing auszuüben, sieht das Leben in den Entwicklungsländern – früher auch oft „Dritte Welt“ genannt – bekanntlich nicht annähernd so rosig aus. Es mangelt an Lebensmitteln und Schutzmasken, eine medizinische Versorgung für Covid-19-Patienten ist kaum gegeben, das nächste Krankenhaus oft viele Kilometer weit weg.
Außerhalb der Corona-Krise haben es sich deshalb Vereine, Stiftungen und Hilfsaktionen zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität der Menschen dort mit Bildung, Grundversorgung und Infrastruktur zu verbessern. Zumeist arbeiten diese mit Spenden und Spendenaktionen. Doch wie ist die Lage solcher Aktionen in einem Jahr, in dem das öffentliche Leben praktisch zum Erliegen kam? In dem keine Benefizkonzerte, Spendenläufe oder Ähnliches stattfinden konnten?

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