„Die Leute wollen raus aus der Stadt“

Rastatt (ema) – Die Stadtverwaltung Rastatt strebt ein Entwicklungskonzept für Kleingärten an, um dem Bedarf besser gerecht werden zu können: Die Nachfrage nach sogenannten Krautstückern ist groß.

Grüne Idylle: Rund 60 Schrebergärten gibt es in der Anlage an der Lochfeldstraße, die einst im Eigentum der Deutschen Bahn stand. Die DB verkaufte das Areal – seitdem sorgen sich die Pächter um ihre Zukunft. Foto: Egbert Mauderer

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Grüne Idylle: Rund 60 Schrebergärten gibt es in der Anlage an der Lochfeldstraße, die einst im Eigentum der Deutschen Bahn stand. Die DB verkaufte das Areal – seitdem sorgen sich die Pächter um ihre Zukunft. Foto: Egbert Mauderer

Von BT-Redakteur Egbert Mauderer

Raus ins Grüne: Diesen verstärkten Drang unter den Menschen spürt auch die Stadtverwaltung: „Die Leute wollen raus der Stadt. Es gibt immer wieder Nachfragen nach Krautstückern“, stellt Markus Reck-Kehl, Fachbereichsleiter Stadt- und Grünplanung, fest. Im Rathaus liebäugelt man deshalb mit einem Kleingartenentwicklungskonzept, um dem Bedarf besser gerecht werden zu können.
Die Stadt Karlsruhe hat bereits eins; in Rastatt hat man das Thema ebenfalls im Visier. In seinem letzten Sachstandsbericht zur Stadtplanung hatte Reck-Kehl vor den Stadträten in Aussicht gestellt, ab dem Jahr 2023 solch ein Grundlagenwerk zu schaffen. Einen „bunten Strauß“ an Aspekten könne man mit dem Kleingartenentwicklungskonzept streifen, so der Fachbereichsleiter: Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Ökologie, Durchgrünung, soziales Miteinander.

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Erstellt:
2. November 2021, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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