Die guten Geister der Rastatter Unterwelt

Rastatt (ema) – Ihre Jobs zählen zu den gefährlichsten, die die Stadt zu vergeben hat: Die Mitarbeiter der Stadtentwässerung sind die guten Geister der Rastatter Unterwelt. Und die hat es in sich.

Nur mit Schutzanzug und Sicherheitsausrüstung: Tibor Sindek beim Abstieg in das Regenüberlaufbecken im Bittler.  Foto: Frank Vetter

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Nur mit Schutzanzug und Sicherheitsausrüstung: Tibor Sindek beim Abstieg in das Regenüberlaufbecken im Bittler. Foto: Frank Vetter

Von Egbert Mauderer

230 Kilometer Kanäle, fast 6.000 Schachtbauwerke, 140 fest installierte Großpumpen, 60 abwassertechnische Anlagen – ein Ausschnitt aus dem technischen Spektrum im Rastatter Erdreich. Tibor Sindek vom städtischen Kundenbereich Tiefbau findet es manchmal etwas schade, dass die Arbeit seiner Mannschaft so im Verborgenen läuft. Eine funktionierende Abwasserbeseitigung gilt gesellschaftlich als Standard und wird als Selbstverständlichkeit empfunden. „Wenn nicht gerade große Bauwerke oder Kanäle gebaut werden, wird unsere alltägliche Arbeit in der Öffentlichkeit meist erst im Ausnahmefall wahrgenommen, meistens dann, wenn mal was schief gelaufen ist“, sagt der städtische Ingenieur. Dann drückt irgendwo Wasser in die Häuser, bricht ein Stück Straße ein, gilt es eine Überschwemmung, Verstopfung oder einen sonstigen Ausnahmefall in den Griff zu kriegen.

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