Elterninitiative kritisiert „Hinhaltetaktik“

Rastatt (ema) – Der Widerstand gegen die anhaltende Schließung der Rastatter Geburtsstation wächst. Ein Bündnis hat jetzt Kreisräten eine Resolution überreicht.

Resolution an die Kreisräte: Grünen-Fraktionssprecher Manuel Hummel im Gespräch mit den Bündnis-Vertreterinnen. Foto: Vetter

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Resolution an die Kreisräte: Grünen-Fraktionssprecher Manuel Hummel im Gespräch mit den Bündnis-Vertreterinnen. Foto: Vetter

Von Egbert Mauderer

Mit einer Resolution und einer Online-Petition setzt sich das Bündnis „Geburtsklinik Rastatt bleibt!“ für die Wiederinbetriebnahme der Entbindungsstation in der Barockstadt ein. Mitstreiter der Initiative überreichten gestern Kreisräten am Rande der Kreistagssitzung in der Badner Halle ihren Forderungskatalog. Kritik, dass es durch die Zentralisierung der Entbindungen am Standort Balg zu Qualitätseinbußen komme, wies der Geschäftsführer des Klinikums Mittelbaden, Jürgen Jung, im BT-Gespräch zurück.
Das Bündnis mit Vertretern der Gewerkschaft Verdi, des Vereins Mother Hood sowie der SPD und Linkspartei fordern den Kreistag auf, die Geburtsstation Rastatt schnellstmöglich wieder zu öffnen: „Geburtshilfe darf nicht zum reinen betriebswirtschaftlichen Prozess verkommen“, heißt es in der Resolution. Außerdem setzt sich das Bündnis für ein wohnortnahes Krankenhausnetz ein.

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