„Es geht ja nichts ohne Musik“

Rastatt (kba) – Thomas Hofmann ist seit Jahrzehnten als Musiker im Schuldienst am Rastatter Ludwig-Wilhelm-Gymnasium. Jetzt räumt er die Klavierbank.

Das Klavier ist sein Arbeitsplatz. Doch Thomas Hofmann spielt privat auch gerne Saxofon, deshalb haben ihm Kollegen die Figur im Hintergrund geschenkt. Foto: Kerstin Bausch

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Das Klavier ist sein Arbeitsplatz. Doch Thomas Hofmann spielt privat auch gerne Saxofon, deshalb haben ihm Kollegen die Figur im Hintergrund geschenkt. Foto: Kerstin Bausch

Von Kerstin Bausch

Wo die Musik spielte, war er meist auch nicht weit. Das wissen Generationen ehemaliger und aktueller Gymnasiasten, von denen er etliche über alle Schuljahre in ihrem musikalischen Schaffen begleitete. Nun geht der Studienrat Thomas Hofmann nach mehr als einem Vierteljahrhundert am Ludwig-Wilhelm-Gymnasium in Rastatt gerade dann in den Vorruhestand, wenn die meisten Schulchöre, -bands und -orchester pandemiebedingt schweigen müssen. Für das BT hat er noch mal zurückgeblickt auf 28 Jahre Schule.
„Es wird eben nicht alles bewertet, was Bedeutung hat“, beginnt der Studienrat und Fachberater des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Thomas Hofmann, das Gespräch bereits mit dem Wesentlichen. Musik in der Schule zu unterrichten, war für ihn schon immer mehr als Noten lesen und Tonarten pauken, vielmehr sah er seinen Auftrag meist darin: „Jedem klar zu machen, dass die Musik ihm etwas bedeuten kann“ beim Zuhören. Vor allem aber bei der Teilhabe, könne sie Horizonte erweitern, Koordination, Motorik und kognitive Fähigkeiten fördern – oder eben einfach Freude machen. Selbst heute noch, nach rund 30 Jahren als Musiklehrer, kommt Hofmann noch ins Schwärmen.

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