Freie Kita-Träger fürchten um Existenz

Rastatt (dm) – Laut Stadtverwaltung Rastatt besteht die Gefahr, dass manche freien Träger von Kindertagesstätte die Corona-Krise nicht unbeschadet überstehen.

Sollten freie Kita-Träger schließen müssen, würde das Defizit an Betreuungsplätzen in Rastatt weiter ansteigen, stellt die Stadtverwaltung fest (Symbolbild). Foto: Jens Büttner/dpa

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Sollten freie Kita-Träger schließen müssen, würde das Defizit an Betreuungsplätzen in Rastatt weiter ansteigen, stellt die Stadtverwaltung fest (Symbolbild). Foto: Jens Büttner/dpa

Von Daniel Melcher

Vor allem die kleinen freien Träger von Kindertageseinrichtungen in Rastatt werden von den coronabedingten Einnahmeausfällen hart getroffen: Sie fürchten um ihre Existenz, teilt die Stadtverwaltung mit. Es bestehe die Gefahr, „dass diese Einrichtungen die Krise nicht unbeschadet überstehen“.
Wie berichtet, hatten alle Kitas, ob in öffentlicher, kirchlicher oder freier Trägerschaft, laut Verordnung der Landesregierung gegen die Ausbreitung des Virus vom 17. März bis 14. Juni geschlossen zu bleiben. In diesem Zeitraum waren wenige Kinder unter engen Voraussetzungen zunächst „notbetreut“ worden, dann folgte der Einstieg in einen eingeschränkten Regelbetrieb. Wie die Stadt haben auch freie Kita-Träger bis dahin auf Beiträge von Eltern verzichtet, deren Kinder die Einrichtung nicht besuchen konnten. Und auch seither läuft der Betrieb nur eingeschränkt unter Corona-Bedingungen.

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Erstellt:
6. Juli 2020, 14:00 Uhr
Lesedauer:
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