Glücksmomente: Nicht immer an Corona denken

Muggensturm (sl) – Die Ärztin Kerstin Uhing findet beim Wandern Abstand vom belastenden Berufsalltag. Als Allgemeinmedizinerin arbeitet sie in einer Gemeinschaftspraxis in Muggensturm.

Goldener Herbst in Mittelbaden: Kerstin Uhing schätzt die Landschaft ihrer Wahlheimat, in der sie seit rund 20 Jahren zu Hause ist. Foto: Uhing

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Goldener Herbst in Mittelbaden: Kerstin Uhing schätzt die Landschaft ihrer Wahlheimat, in der sie seit rund 20 Jahren zu Hause ist. Foto: Uhing

Von Sebastian Linkenheil

Das Coronajahr ist für jeden schwierig, besonders auch für Menschen in Pflegeberufen und für Ärztinnen und Ärzte in Krankenhäusern und Praxen. Dass da Glücksmomente im oft belastenden Alltag wichtige Inseln sind, weiß Dr. Kerstin Uhing. Als Allgemeinmedizinerin arbeitet sie in einer Gemeinschaftspraxis in Muggensturm.
Täglich hatte Uhing in diesem Jahr direkt oder indirekt mit der Corona-Pandemie zu tun. „Oft tröstete ich Patienten, versuchte Mut, zu machen, und fühlte mich doch selber innerlich ängstlich und mutlos“, gibt die Ärztin freimütig zu. Zu Beginn der Pandemie etwa hätten auch die Ärzte noch wenig über den Erreger und seine Übertragung gewusst. Da sei ein gewisses Gefühl der Unsicherheit immer zu spüren gewesen, gerade auch bei Hausbesuchen oder in Altenheimen. Denn natürlich will ein Arzt seine Patienten nicht anstecken. Die Medizinerin arbeitete also in einem Ganzkörper-Schutzanzug. Eine Stütze war und ist ihr das „tolle Team“ in der Praxis und die „tollen Patienten“.

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Erstellt:
19. Dezember 2020, 14:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 52sec

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