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Heilpflanze mitten im Straßenverkehr

Rastatt (fuv) - Eine gelbe Blütenpracht ziert derzeit die Strecke zwischen der Tunnelkreuzung und der Rastatter Innenstadt. Dort zieht die Kleinblütige Köngiskerze die Blicke auf sich.

Königskerze auf dem Grünstreifen bei der Tunnelkreuzung. Foto: Frank Vetter/BT

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Königskerze auf dem Grünstreifen bei der Tunnelkreuzung. Foto: Frank Vetter/BT

Wer von der Tunnelkreuzung aus Richtung Rastatter Innenstadt unterwegs ist, kann derzeit eine gelbe Blütenpracht bewundern. Auf dem Grünstreifen zwischen den Fahrbahnen gedeiht neben weiteren wilden Pflanzen die Kleinblütige Königskerze.

Die zweijährige Pflanze aus der Familie der Braunwurzgewächse ist kein Neophyt, wie manch Beobachter befürchtet (Neophyten sind eingeschleppte Pflanzen, die heimische verdängen können), sie ist in unseren Gefilden alt eingesessen. Uwe Kimberger, Obst- und Gartenbauberater im Landratsamt Rastatt, nennt die Königskerze gar eine sehr wichtige Pflanze. „Viele Insekten befliegen sie.“

Dabei benötigt die bis zu zwei Meter hoch wachsende Königskerze keinen anspruchsvollen Boden; sie gedeiht auch auf sandigem, steinigem Grund. Nicht nur Insekten wissen Verbascum thapsus zu schätzen. Bereits Hildegard von Bingen erkannte die Heilwirkung der Inhaltsstoffe, die als Tee, Sirup oder Tinktur bei Reizhusten, Bronchitis, Asthma oder Hautwunden angewandt werden können.

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Erstellt:
22. Juni 2020, 08:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 26sec

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