Hoffnung für Amelie auf ein Licht am Ende des Tunnels

Rastatt (kba) – Die zweijährige Amelie ist fast blind. Ihre alleinerziehende Mutter ringt nun um eine Therapie für ihre Tochter.

on Geburt an fast blind: Amelie kam mit einer genetisch bedingten Schädigung des Sehnervs auf die Welt. Foto: Privat

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on Geburt an fast blind: Amelie kam mit einer genetisch bedingten Schädigung des Sehnervs auf die Welt. Foto: Privat

Von Kerstin Bausch

Amelie ist genau so alt wie die Pandemie in Deutschland. Und sie ist blind. Nun gibt es die Hoffnung, dass sie ein wenig Sehkraft zurückgewinnen könnte. Doch die Krankenkasse zahlt nicht und ihrer Mutter Annette fehlt das Geld. Dank der „Aktion Sonnenherz“ kann sie vielleicht neue Hoffnung schöpfen.
Die kleinen Finger graben sich tief in den weichen Flor des Wohnzimmerteppichs hinein, ein winziges Lächeln zuckt in ihren Mundwinkeln. Amelie hat ihren Lieblingsplatz erkannt, streckt die Ärmchen und tastet nach dem Spielzeug vor ihr. Spielwiese nennt ihre Mama diesen Platz, an dem ein großer Teil von Amelies Leben bis jetzt stattgefunden hat. Ihre Welt ist klein. Die ihrer Mutter auch, denn Amelie, geboren am Tag vor dem ersten Lockdown, dem 12. März 2020, ist quasi blind. Sie kam mit einer beidseitigen, genetisch bedingten Unterentwicklung des Sehnervs, genannt septo-optische Dysplasie, auf die Welt.

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