Im Bahnhofsviertel „spielt das Leben“

Rastatt (ema) – Die Gemeinwesenarbeit in Rastatt will dem Bahnhofsviertel zu mehr Identität verhelfen. Sozialarbeiter Matthias Stickl hofft auf eine kleine Bürgerbewegung.

Sozialarbeiter Matthias Stickl zwischen Hilberthof und Franz-Brauerei. Er hat einige Ideen und hofft auf eine kleine Bürgerbewegung in dem Quartier.  Foto: Egbert Mauderer

© ema

Sozialarbeiter Matthias Stickl zwischen Hilberthof und Franz-Brauerei. Er hat einige Ideen und hofft auf eine kleine Bürgerbewegung in dem Quartier. Foto: Egbert Mauderer

Von Egbert Mauderer

Wenn man Matthias Stickl fragt, was ihn an der Bahnhofstraße fasziniert, kommt der ansonsten redefreudige Sozialarbeiter gleich auf den Punkt: „Hier spielt das Leben.“ Doch wie empfinden die immerhin rund 2.300 Einwohner im Bahnhofsviertel ihr Quartier? Und wollen sie etwas verändern? Stickl will Antworten auf solche Fragen. Und das von der Landesregierung mit 15.000 Euro geförderte Projekt „Nachbarschaftsgespräche. Zusammenleben – aber wie?“ soll als Impulsgeber die Entwicklung vorantreiben.
Der Sozialarbeiter, der seinen Arbeitsplatz für die Gemeinwesenarbeit Bahnhof/Industrie in der Rauentaler Straße hat, ist zurzeit viel unterwegs. Vor dem Supermarkt Cevahir in der Bahnhofstraße suchte er in den vergangenen Tagen mehrfach das Gespräch mit Anwohnern. An diesem Nachmittag putzt er im Hilberthof Klinken, um an der Haustür ins Gespräch zu kommen.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.

Zum Artikel

Erstellt:
26. August 2020, 14:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 54sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Orte