Kaninchen: Einst Sonntagsbraten, heute Spielkamerad

Rastatt (sb) – 16 Vereine bilden den Kreisverband der Rassekaninchenzucht. Der feiert jetzt sein 100-jähriges Bestehen.

Auch für Kinder ein schönes Hobby: Angelika Reuter mit ihren Töchtern Hannah (rechts) und Mona. Foto: Stephan Friedrich

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Auch für Kinder ein schönes Hobby: Angelika Reuter mit ihren Töchtern Hannah (rechts) und Mona. Foto: Stephan Friedrich

Von Stephan Friedrich

Nur drei Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde von Vereinen aus Gernsbach, Lichtental, Baden-Baden, Ottersweier, Durmersheim, Gaggenau, Ottenau und Rastatt der Kreisverband der Rassekaninchenzucht gegründet. Am kommenden Wochenende feiert der heute 16 Mitgliedervereine starke Verband mit einem Jubiläumsabend und einer Tierschau in Muggensturm sein 100-jähriges Bestehen.
Die Motivation der heute rund 350 Mitglieder, sich der Kaninchenzucht zu widmen, weicht freilich stark von der der Gründungsmitglieder 1921 ab. „In den ersten Jahren waren für viele Züchter das Fleisch der Tiere ebenso wichtig wie ihr Fell“, berichtet die Kreisvorsitzende Angelika Reuter. Kaninchen sorgten für eine seltene Fleischmahlzeit in der Familie. Damit jeder satt wurde, wurden oft große Rassen gehalten. Das hat sich heute vollkommen verändert. „Der Trend geht ganz klar hin zu Zwerghasen“, weiß Reuter.

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