Kein Baugrund: Gartenstadt weicht aufs Umland aus

Rastatt (hr) – Weil die Baugenossenschaft Gartenstadt in Rastatt kaum noch Baugrund findet, weicht sie ins Umland aus.

Auch das Projekt Murg-Carrée trägt zur positiven Bilanz der Baugenossenschaft Gartenstadt bei. Foto: Willi Walter

© wiwa

Auch das Projekt Murg-Carrée trägt zur positiven Bilanz der Baugenossenschaft Gartenstadt bei. Foto: Willi Walter

Von Hans Riemer

Trotz Corona zeigten sich der Aufsichtsratsvorsitzende Dirk Jung und Vorstand Oliver Krause erfreut, dass viele Mitglieder der Baugenossenschaft Gartenstadt der Einladung zur Jahreshauptversammlung gefolgt waren. Aus Sicht von Jung war das Geschäftsjahr 2019 ein besonderes, konnte die Gartenstadt doch ihr 110-jähriges Bestehen feiern.
Jung dankte den Mitgliedern für ihre überdurchschnittliche Beteiligung an einer Umfrage und die gute Bewertung der Arbeit der Mitarbeiter. Nachdem in den vergangenen Jahren die schlechte finanzielle Lage eine Bautätigkeit nicht erlaubt habe, sei die Baugenossenschaft mit einer Bilanzsumme von 33,13 Millionen Euro, einem Bilanzgewinn von 52.000 Euro und einem Jahresüberschuss von 526.000 Euro inzwischen dazu in der Lage, betonten Jung und Krause. Beide bedauerten, dass Stadtverwaltung und Gemeinderat zwar auf kostengünstige Wohnungen drängten, aber andererseits der Gartenstadt bei ihren geplanten Baumaßnahmen nur Steine in den Weg legten, zuletzt mit der Veränderungssperre im Zay.

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