„Konversationskurs“ im Laufen

Bietigheim (as) – Auch für Geflüchtete war 2020 ein schwieriges Jahr, viele Kurse fielen aus. Das Bietigheimer Familienbüro hat mit dem Projekt „Laufend Deutsch lernen“ gegengesteuert.

„Laufend Deutsch lernen“: Masoume, Salimah, Mariam und Ingrid Heck-Fütterer (von rechts). Foto: Anja Groß

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„Laufend Deutsch lernen“: Masoume, Salimah, Mariam und Ingrid Heck-Fütterer (von rechts). Foto: Anja Groß

Von Anja Groß

Schon von Weitem hört man das helle Lachen: Wenn Masoume, Mariam und Salimah sich mit einem ihrer Sprachpaten aus dem Dorf einmal wöchentlich um 17 Uhr an der Bietigheimer Kirche zum Spaziergang treffen, steht nicht das Büffeln im Vordergrund, das wird schnell klar. „Laufend Deutsch lernen“ hat Ingrid Heck-Fütterer vom Jugend- Familien- und Seniorenbüro der Gemeinde das neueste Projekt getauft, das in der Zeit der coronabedingten Einschränkungen Konversationsübung und Kontaktmöglichkeit zugleich sein soll.
Die drei jungen Frauen kommen alle aus Afghanistan. Das ist Zufall, denn in Bietigheim leben rund 70 Geflüchtete aus vielen Teilen der Welt. Doch die drei bilden den „harten Kern“ der Gruppe, weiß Heck-Fütterer. „Wir treffen uns fast jeden Abend und laufen“, erzählt Mariam – mit Abstand und nur zu zweit nebeneinander, wie es die Corona-Verordnung vorschreibt. Mal durchatmen und Zeit für sich haben – das ist im Corona-Jahr schwieriger denn je, finden sie.

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Erstellt:
27. Dezember 2020, 14:30 Uhr
Lesedauer:
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