Kritiker fühlen sich in ihren Prognosen bestätigt

Rastatt (BNN) – Die Geburtsstation im Rastatter Krankenhaus bleibt geschlossen. Nach dieser Entscheidung des Kreistags wird nun viel Kritik und auch Enttäuschung laut.

Blick in die Kristallkugel: Anja Lehnertz (links) beim Protest gegen die Kreißsaalschließung im vergangenen Juni in Rastatt. Sie warnte schon damals vor einer düsteren Zukunft für den Standort. Foto: Swantje Huse/BNN/av

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Blick in die Kristallkugel: Anja Lehnertz (links) beim Protest gegen die Kreißsaalschließung im vergangenen Juni in Rastatt. Sie warnte schon damals vor einer düsteren Zukunft für den Standort. Foto: Swantje Huse/BNN/av

Von BNN-Redakteur Holger Siebnich

Joachim Fischer ist am Tag nach der Entscheidung nicht nach Lachen zumute: „Das war ein schlechter Tag für Rastatt.“ Mit diesen Worten kommentiert der Rastatter SPD-Stadtrat den Beschluss des Kreistags, die Geburtshilfe des Klinikums nicht wiederzueröffnen. Als damaliger Fraktionsvorsitzender hatte sich Fischer im Juli 2020 dafür stark gemacht, dass das Gremium eine Resolution für den Erhalt des Standorts verabschiedet. Doch eine deutliche Mehrheit lehnte das mit dem Argument ab, dass zu diesem Zeitpunkt zu wenig Fakten bekannt waren.

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