Kundgebung als Signal der Solidarität mit Afghanen

Rastatt (dm) – Knapp 100 Menschen haben am Freitagnachmittag auf dem Rastatter Marktplatz an einer Mahnwache zur Situation in Afghanistan teilgenommen. Ihr Wunsch: Solidarität und Unterstützung.

„Sind in Angst und Terror aufgewachsen“: Sakine Jafare bittet bei der Kundgebung auf dem Rastatter Marktplatz um Solidarität. Foto: Frank Vetter

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„Sind in Angst und Terror aufgewachsen“: Sakine Jafare bittet bei der Kundgebung auf dem Rastatter Marktplatz um Solidarität. Foto: Frank Vetter

Von BT-Redakteur Daniel Melcher

Das Reden fällt Sakine Jafare schwer. Die Afghanin, die mit ihren drei Kindern in Rastatt lebt, bittet um Solidarität angesichts der traumatischen Lage in Afghanistan. Sie spricht auf dem Rastatter Marktplatz, dort sind knapp 100 Menschen zusammengekommen, darunter auch Afghanen, die in der Barockstadt leben und zum Teil Familie und Freunde noch in dem Land wissen, das so schnell wieder in die Hände der Taliban gefallen ist. Die Frau, die selbst Taliban-Opfer in der Familie betrauert und noch um einen Bruder bangt, der sich in Afghanistan versteckt hält, weiß: Die Menschen, die hier stehen, können nichts an der Lage im fernen Land ändern. Aber dazu beitragen, dass hierher Geflüchtete, die „in Angst und Terror aufgewachsen sind“, unterstützt werden und deren Kinder „normal“ aufwachsen können.

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