Kursana: „Die Mitarbeiter geben ihr Bestes“

Rastatt (dm) – Nachdem die Zahl der Toten im Zuge des Corona-Ausbruchs im Haus Paulus erneut gestiegen ist, werden weitere Vorwürfe laut. Der Betreiber betont, alle Hygienemaßnahmen einzuhalten.

„Herzlich willkommen“ heißt es am Eingang des Hauses Paulus. Aktuell werden Angehörige indes gebeten, draußen zu bleiben. Foto: Frank Vetter

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„Herzlich willkommen“ heißt es am Eingang des Hauses Paulus. Aktuell werden Angehörige indes gebeten, draußen zu bleiben. Foto: Frank Vetter

Von BT-Redakteur Daniel Melcher

Im Zuge des Corona-Ausbruchs im Pflegeheim Haus Paulus in Rastatt ist die Zahl der Toten erneut gestiegen: Inzwischen sind laut Landratsamt 13 Bewohner mit oder an dem Virus verstorben. Zugleich werden weitere Vorwürfe von Angehörigen in Sachen Pflege und Informationspolitik laut. Es hätten Todesfälle verhindert werden können, meinen etwa Thomas Häfner, dessen Mutter nach der Infektion verstorben ist, und eine weitere Angehörige. Sie wollen wissen, welche Schritte nun unternommen werden.
Wie berichtet, hat das Virus das Heim fest im Griff. Insgesamt sei seit Beginn des Ausbruchs um die Weihnachtszeit inzwischen bei 55 Bewohnern eine Corona-Infektion nachgewiesen worden, so Landratsamts-Sprecher Benjamin Wedewart. Der Behörde und dem Betreiber Kursana zufolge habe keiner der Verstorbenen eine Booster-Impfung gehabt, nur zwei seien zweimal geimpft gewesen. Es gilt ein Aufnahmestopp, noch 82 Menschen wohnen derzeit in dem Heim. Davon seien aktuell 28 positiv getestet, vier davon lägen im Krankenhaus. Zugleich seien fünf Mitarbeiter positiv.

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Erstellt:
11. Januar 2022, 19:00 Uhr
Lesedauer:
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