Menschen mit Behinderung fit für den Alltag machen

Rastatt (stn) – Damit Menschen mit Behinderung die notwendigen Fähigkeiten für ein ambulant betreutes Wohnen lernen können, gibt es ein ambulantes Verselbständigungstraining.

Ambulant statt stationär: Das Training soll Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung auf ein möglichst selbstständiges Wohnen vorbereiten. Foto: Seeger/dpa

© picture alliance / Patrick Seeger

Ambulant statt stationär: Das Training soll Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung auf ein möglichst selbstständiges Wohnen vorbereiten. Foto: Seeger/dpa

Von Nora Strupp

Der Sozialausschuss des Kreistags hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig die Fortführung des Projekts „Ambulantes Verselbständigungstraining“ (AVT) beschlossen. Aufgrund des bisherigen positiven Projektverlaufs und des Umstandes, dass ohne das AVT nahezu alle der derzeit privat wohnenden Menschen mit Behinderung künftig eine stationäre Wohnversorgung benötigen, soll das Projekt ab 1. Juli verlängert und bis vorerst 30. Juni 2024 durchgeführt werden.
In der Regel werden privat wohnende Menschen mit Behinderung durch Angehörige – meistens von den Eltern – betreut. „Da sie dadurch weiterhin in ihrem vertrauten Umfeld wohnen, leistet das private Wohnen einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe“, erklärte der Sozialamtsleiter des Landratsamts Rastatt, Jürgen Ernst, in der Sitzung des Sozialausschusses. Außerdem stelle es regelmäßig auch die in finanzieller Hinsicht günstigste Wohnversorgung dar.

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Erstellt:
16. Juli 2020, 11:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 40sec

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