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Mit den Bürgern gegen Starkregen

Rastatt (red) – Der Landkreis Rastatt und die Stadt Baden-Baden lassen ein Starkregenrisikokonzept erarbeiten. Dabei sollen Bürger beteiligt werden.

Wasser strömt nach einem Unwetter mit Starkregen aus einem Kanaldeckel. Foto: Julian Stähle/dpa

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Wasser strömt nach einem Unwetter mit Starkregen aus einem Kanaldeckel. Foto: Julian Stähle/dpa

Starkregen haben in den vergangenen Jahren vermehrt zu hohen Schäden und zu Gefahr für Leib und Leben geführt. Im Gegensatz zu Hochwasser an Flüssen, sind Ort und Zeitpunkt von Starkregen kaum vorhersehbar und treten meist sehr überraschend auf. Daher ist es wichtig, potenzielle Fließpfade des abfließenden Wassers und Risikobereiche zu kennen, um mit geeigneten privaten und öffentlichen Vorsorgemaßnahmen größere Schäden an Mensch und Eigentum zu verhindern. Mit diesem Ziel haben sich alle 23 Städte und Gemeinden des Landkreises sowie die Stadt Baden-Baden zusammengeschlossen, informiert das Landratsamt Rastatt in einer Pressemitteilung. Sie lassen ein Starkregenrisikokonzept erarbeiten, das von Anfang an die Bürger beteiligt. Sie kennen die lokalen Begebenheiten in ihrem Umfeld am besten und haben Erfahrungen zu kritischen Bereichen in ihrer Gemeinde. Laut Landratsamt sind diese Informationen für die Überprüfung der im Starkregenkonzept erstellten Überflutungskarten sehr nützlich.

Bitte um Informationen

Laut Wolfgang Hennegriff, dem Leiter des Umweltamts im Landratsamt, erhoffen sich Kreis und Kommunen mit der Beteiligung der Bürger alle Voraussetzungen schaffen zu können, um Folgeschäden künftiger Starkregenereignisse zu vermeiden oder zu mildern. Das Umweltamt bittet deshalb von Starkregenereignissen Betroffene um Informationen in Form von Bildern, Videos, Aufzeichnungen über Wasserstände, Niederschlagsmengen und Schäden an die Starkregengeschäftsstelle unter E-Mail starkregen@landkreis-rastatt.de.

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Erstellt:
30. Juni 2020, 11:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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