Mobiles Blutspende-Zentrum

Rastatt (red) –Die Corona-Krise veranlasst den DRK-Blutspendedienst zu einer Neuausrichtung. Er richtet mobile Zentren ein - unter anderem in der Badner Halle.

Die Corona-Krise wirkt sich auf die Blutspenden aus. Foto: av

© pr

Die Corona-Krise wirkt sich auf die Blutspenden aus. Foto: av

Der DRK-Blutspendedienst passt im Zuge der Corona-Krise sein Konzept der mobilen Blutspendeaktion „vor der Haustüre“ an: An „sorgfältig ausgewählten und gut erreichbaren regionalen Standorten“ werden nun über mehrere Tage hinweg mobile Blutspendezentren eingerichtet. Eines davon wird vom kommenden Dienstag, 14. April, bis Freitag, 17. April, jeweils 13 bis 18 Uhr, in der Badner Halle in Rastatt sein, teilt das Deutsche Rote Kreuz mit.

Flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren, sei in Zeiten des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in allen Lebensbereichen unabdingbar. Für das Blutspendewesen bedeute dies, dass die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards auf den Blutspendeterminen neu abgestimmt werden muss. In den Blutspendezentren seien für Spender, ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter des DRK ausreichend große Abstände zwischen den Personen und eine effektive Steuerung des Besucherstroms durch Einlassbeschränkungen möglich. Zugleich soll durch den Aufbau der mobilen Blutspendezentren auch in Krisenzeiten die Versorgung von Patienten und Unfallopfern mit Blutprodukten gesichert werden. Um Wartezeiten zu vermeiden, bittet der Blutspendedienst, das neu installierte Reservierungssystem unter www.blutspende.de/termine zur Terminvereinbarung zu nutzen.

Kein gesteigertes Risiko

Für Blutspender bestehe kein gesteigertes Risiko, sich beim Termin mit dem Coronavirus anzustecken, versichert das DRK. Die Sicherheitsmaßnahmen würden täglich überprüft und angepasst: Hierzu zähle unter anderem eine Temperaturmessung bereits am Eingang, die kontrollierte Aufforderung zur Handdesinfektion sowie die Rückstellung von Spendern, die aus Risikogebieten zurückkehren oder Kontakt zu infizierten Menschen hatten. Menschen mit grippalen oder Erkältungssymptomen oder Durchfall werden generell nicht zur Blutspende zugelassen. Bereits am Eingang wird nach diesen Symptomen gefragt und gegebenenfalls der Einlass verwehrt. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft wird das Virus nicht über eine Blutspende übertragen. Deshalb werden bei den Blutspendeaktionen auch keine Coronatests durchgeführt.


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.