Neuer Landrat: Matchplan führt an die Landkreis-Spitze

Rastatt (sie) – Christian Dusch tritt am Mittwoch sein Amt als Rastatter Landrat an. In den vergangenen Wochen hat er sich bereits in einige Themen eingearbeitet.

Neuer Arbeitsplatz: Christian Dusch tritt sein Amt als Landrat des Landkreises Rastatt an. Die Mehrheit der Kreistagsmitglieder hatte ihn am 12. Oktober gewählt. Foto: Holger Siebnich

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Neuer Arbeitsplatz: Christian Dusch tritt sein Amt als Landrat des Landkreises Rastatt an. Die Mehrheit der Kreistagsmitglieder hatte ihn am 12. Oktober gewählt. Foto: Holger Siebnich

Von Holger Siebnich und Dominik Schneider

Der Titel könnte vermuten lassen, der Landkreis Rastatt werde künftig mit harter Hand geführt. „Staat und Strafe“ steht über der Dissertation, die den künftigen Landrat Christian Dusch (CDU) vor zehn Jahren zum Doktor gemacht hat. Auch als Schiedsrichter hat der 43-Jährige in der Vergangenheit bis in höhere Ligen gezeigt, dass er die Kontrolle behalten kann. Wegbegleiter beschreiben ihn trotzdem als ausgleichende Persönlichkeit.
Dass der Jurist jemand ist, der Argumente mit der notwendigen Sorgfalt abwägt, zeigt schon das Fach, in dem er 2011 promovierte: Philosophie. Sein Einstieg in die Themen Politik und staatliche Verantwortung waren Ende der 90er Jahre vergleichsweise bodenständig. Als Zivi arbeitete er im Kehler Stadtteil Auenheim in einem Jugendkeller und war der Meinung, dass seine Heimatstadt Rheinau so etwas auch benötige.

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