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OB pfeift Ordnungsamt zurück

Rastatt (ema) – Die Metzgerei Vogt darf nun doch einen Verkaufswagen vor ihrem Lokal in Rastatt aufstellen, wenn die Filiale umgebaut wird. OB Hans Jürgen Pütsch pfeift sein Ordnungsamt zurück.

Kurz vor dem Umbau: Die Metzgerei Vogt in der Schlossstraße. Foto: ema

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Kurz vor dem Umbau: Die Metzgerei Vogt in der Schlossstraße. Foto: ema

Von Egbert Mauderer

Wenn die Metzgerei Vogt vom 29. Februar bis 26. März ihre Filiale in der Schlossstraße in Rastatt umbaut, dann darf der Betrieb vor seinem Laden nun doch einen Verkaufswagen aufstellen. Diese Zusicherung gab Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch am Montagabend im Gemeinderat und pfiff damit sein Ordnungsamt zurück. Denn eigentlich war Unternehmenschef Alexander Vogt mit seinem Wunsch im Rathaus bereits auf Ablehnung gestoßen, wie FW-Fraktionschef Herbert Köllner in der Fragerunde des Gemeinderats öffentlich machte. Allenfalls auf dem Wochenmarkt dienstags, donnerstags und samstags hätte der Metzger seinen Verkaufswagen aufstellen dürfen, stellte das Ordnungsamt in Aussicht.

„In Bühl sind wir so was nicht gewohnt“, sagt Vogt, dessen Familienbetrieb seinen Stammsitz dort hat. Köllner zog in Zweifel, dass dies der „richtige Umgang“ mit Einzelhändlern sei. Der OB stimmte dieser Einschätzung zu, zumal man in anderen Fällen Betroffenen auch entgegengekommen sei, erklärte der Rathaus-Chef.

Lokal wird neu gestaltet

In der Rastatter Niederlassung beschäftigt Vogt acht Mitarbeiter, für die nun attraktivere Arbeitsplätze geschaffen werden sollen. Das Lokal wird neu gestaltet, bleibt aber in der bisherigen Größenordnung. Die Nebenräume werde man erweitern, kündigt der Geschäftsführer an. Rund 300 000 Euro investiert die Metzgerei in den Umbau. Wo genau während der Bauphase der Verkaufswagen aufgestellt wird, muss noch geklärt werden, da auch mit der An- und Abfahrt von Handwerkern in der Bauphase zu rechnen sei.


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