Plittersdorfer bei Mundartwettbewerb erfolgreich

Rastatt (waa) – Für Tiemen Glatt ist „Dialekt Heimat auf der Zunge“. Der Plittersdorfer hat beim Mundartwettbewerb „De gnitze Griffel“ in der Kategorie Gedichte den ersten Platz belegt.

Trotz seiner Arbeit für Fernsehen und Radio ist Tiemen Glatts frühe Leidenschaft zum Text nie verflogen. Noch heute schreibt er regelmäßig Gedichte. Foto: Alena Wacker

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Trotz seiner Arbeit für Fernsehen und Radio ist Tiemen Glatts frühe Leidenschaft zum Text nie verflogen. Noch heute schreibt er regelmäßig Gedichte. Foto: Alena Wacker

Von Alena Wacker

„S‘ isch wies isch – un grad net viel“. So leitet Tiemen Glatt sein Gedicht ein, das beim diesjährigen Mundartwettbewerb „De gnitze Griffel“ den ersten Platz belegte. Darin zeichnet er das Bild einer Gesellschaft, die sich irgendwo zwischen Stillstand und Hoffnung bewegt. Obwohl der 31-Jährige mittlerweile in Frankfurt lebt, verbringt er so viel Zeit wie möglich in seiner Heimat Plittersdorf und wandelt zwischen diesen beiden Welten.
Einen sprunghaften und wirren Kopf habe er, erzählt Tiemen Glatt zu Beginn des Gesprächs mit dem BT. Ein schlechter Schüler sei er außerdem gewesen, seine Schullaufbahn eine wahre Odyssee. Nachdem er in Baden-Baden sein Abitur gemacht hatte, ging er nach Mainz, um dort Filmwissenschaften und Geschichte zu studieren. Seinen Master machte er dann in Journalismus, bevor er 2017 beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt anfing, wo er auch heute noch arbeitet. Auch für die Sportredaktion des BT hatte er vor einigen Jahren bereits geschrieben.

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