Polizisten angegriffen

Rastatt (red) – Mehrere Polizeistreifen mussten am Dienstagmorgen wegen einer Randale in einer Rastatter Wohnung ausrücken. Bei einer Attacke durch eine Frau und einen Mann wurden zwei Beamte verletzt.

Mehrere Polizeistreifen mussten am Dienstagmorgen wegen einer Randale in einer Rastatter Wohnung ausrücken. Foto: Gentsch/dpa

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Mehrere Polizeistreifen mussten am Dienstagmorgen wegen einer Randale in einer Rastatter Wohnung ausrücken. Foto: Gentsch/dpa

Von Egbert Mauderer

Ein Anrufer meldete am Dienstagvormittag eine randalierende Person in einer Wohnung in der Innenstadt. Daraufhin rückten gegen 10.45 Uhr gleich mehrere Streifen des Polizeireviers Rastatt aus. Die Beamten bekamen beim Betreten des Anwesens einige eingetretene Türen zu Gesicht. In einem Zimmer konnte eine 26-jährige Frau angetroffen werden, teilt die Polizei weiter mit. Direkt im Anschluss kam ein 36-jähriger Mann auf die Frau zu und versuchte augenscheinlich, die Frau davon abzuhalten, auf weitere Türen einzutreten. Der Mann konnte sie jedoch nicht davon abhalten, woraufhin sie durch die Beamten fixiert und mit zur Dienststelle genommen werden sollte.

Plötzlich wandten sich sowohl die Frau als auch der Mann verbal und körperlich gegen die Polizisten. Bei dieser Attacke wurden zwei Beamte leicht verletzt. Beide Angreifer konnten jedoch fixiert und zur Wache gebracht werden. Da sich der Mann auf dem Revier wieder beruhigte, durfte er nach einer Blutentnahme den Nachhauseweg antreten. Die Frau war jedoch nicht zu beruhigen und musste aufgrund ihres psychischen Ausnahmezustands in eine Fachklinik gebracht werden. Die beiden amtsbekannten Personen hatten etwas mehr als eine Promille Alkohol im Blut. Sie erwarten nun eine ganze Palette an Strafanzeigen, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigung.

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5. Februar 2020, 15:07 Uhr
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ca. 1min 39sec

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Victor Solozzo 07.02.202016:02 Uhr

Es muß doch mal gefragt werden dürfen, ob Polizisten, welche herbeigerufen wurden, zu einer problematischen Gefahrensituation, sich überhaupt noch verteidigen dürfen, wenn sie angegriffen werden.
Heute muß doch ein Polizist Angst haben, wenn er als Bestandteil der einzigen, will heißen so bezeichneten "exekutiven Gewalt", sich selbst schützen will! Und dieses durch so bezeichnete Gesinnungs-Staatsanwälte, welche - parteibuchbezogen - immer den vermeintlichen "Opfern" glauben, satt ihren Untergebenen, sprich der Polizei! Wenn man heute als Angehöriger der Polizei, in seiner Funktiuonsausübung pauschal als NAZI oder sonstiges bezeichnet werden darf, ohne Schutz, durch die politischen Instutitionen, steht man auf wirklich verlorenem Posten!


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