Pünktchen sind auf dem Vormarsch

Malsch (sl) – „The Länd“ erntet viel Spott. Doch der Bürgermeister von Malsch könnte sich vorstellen, auf die Werbekampagne der Landesregierung aufzuspringen: Ein nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag.

Ein Bürgermeister mit Humor: Markus Bechler muss über seinen Vorschlag, die Malscher Teilorte umzubenennen, selbst lachen. Foto: Gemeinde Malsch/Bearbeitung BT

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Ein Bürgermeister mit Humor: Markus Bechler muss über seinen Vorschlag, die Malscher Teilorte umzubenennen, selbst lachen. Foto: Gemeinde Malsch/Bearbeitung BT

Von BT-Redakteur Sebastian Linkenheil

Malsch – In Malsch gibt es Malscher und Mälscher, heißt es. Damit könnte jedoch bald Schluss sein. Denn künftig wird es vielleicht nur noch Mälscher geben. Warum? Das hat mit der neuen Werbekampagne des Landes Baden-Württemberg „The Länd“ zu tun.
Viel Kritik, wenn nicht Häme, hat die Aktion ja schon geerntet. Aber: Sie kommt eben nicht überall so schlecht an wie in den Leserbriefspalten dieser Zeitung oder bei der Stadtverwaltung von Neckargemünd, die dem Stuttgarter Staatsministerium sogar einen Bußgeldbescheid ins Haus schickte. Hatten doch die beauftragten PR-Spezialisten offenbar nicht damit gerechnet, dass man zum Plakatieren eine Genehmigung braucht. Und wer weiß, wie viele Bußgelder sich da noch summieren? Schließlich hatten die Guerilla-Campagneros das gelbe Plakat „ländauf, ländab“ an Ortsschildern aufgehängt. Da kann schon was zusammenkommen.

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Erstellt:
11. November 2021, 07:00 Uhr
Lesedauer:
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