Rätselraten wegen Tatort-Drehs in Rastatt

Rastatt (yd) – Ein Securitydienst riegelt die L75 am südlichen Stadtausgang ab. In den digitalen Netzwerken wird gerätselt. Kein Fall für die Polizei.

Wenn Dreharbeiten für den „Tatort“ laufen, dann muss das öffentliche Leben manchmal zurückstehen. Foto: Tobias Hase/dpa

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Wenn Dreharbeiten für den „Tatort“ laufen, dann muss das öffentliche Leben manchmal zurückstehen. Foto: Tobias Hase/dpa

Von BT-Redakteurin Yvonne Hauptmann

Kein Wunder, dass man beim Polizeipräsidium Offenburg auch nichts von einer Sperrung der L75 (frühere B36) wusste, die am Mittwoch auf Facebook für Rätselraten sorgte. Einige Rastatter berichteten, dass sie am Dienstag gegen 22.45 Uhr von einem Securityservice davon abgehalten wurden, von Iffezheim kommend in die Barockstadt zu fahren, und auch in der Gegenrichtung von Rastatt nach Iffezheim war die Durchfahrt gesperrt.

In der Tat wurde in dem Bereich am Freitag- und Dienstagabend ermittelt: Allerdings nicht von der Kripo, sondern nur von deren Filmkollegen vom „Tatort“. Der SWR hatte bei der Stadt eine sogenannte „Intervallsperrung“ beantragt – das heißt, die Durchfahrt war zwischendurch immer mal wieder möglich. Gedreht wurde für den Schwarzwald-Tatort „Das geheime Leben unserer Kinder“, der in der ARD zu sehen sein wird. Nicht nur an der L75 wurde übrigens in den vergangenen Tagen gedreht, sondern auch auf dem Merzeau-Gelände und in der Schiffstraße, wie die städtische Pressestelle mitteilt.

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Erstellt:
30. März 2022, 17:30 Uhr
Lesedauer:
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