Rastatt: An der L77 fallen weitere Bäume

Rastatt (BT) – Nach der umstrittenen Rodung des Wäldchens zwischen und Rastatt und Niederbühl kündigt das Landratsamt weitere Baumfällungen an – aus Sicherheitsgründen.

Die Rodung des Wäldchens an der L77 hat bei Anwohnern für Unmut gesorgt. Nun sollen weitere Bäume fallen, aber auch neue gepflanzt werden. Foto: Michaela Falk

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Die Rodung des Wäldchens an der L77 hat bei Anwohnern für Unmut gesorgt. Nun sollen weitere Bäume fallen, aber auch neue gepflanzt werden. Foto: Michaela Falk

Die umstrittene Rodung des Wäldchens an der L77 zwischen Rastatt und Niederbühl, die laut Landratsamt wegen Wurzelschäden und Fäulnis an Bäumen erforderlich gewesen sei, war noch nicht alles: Die Behörde hat am Dienstag gestern weitere Fällungen angekündigt. Nachdem erneut ein Baum im Bereich der Landesstraße an der Bahnstrecke bei Rastatt umgefallen war, überprüften Vertreter des Landratsamts den dortigen Baumbestand. Beteiligt waren das Straßenbauamt, das Forstamt, die untere Naturschutzbehörde sowie die Stadt Rastatt und ein ehrenamtlicher Naturschutzbeauftragter des Landkreises, wie es in einer Pressemitteilung heißt. „Bei der Begehung wurde erneut deutlich, dass der Umfang des Rückschnitts vom vorvergangenen Wochenende erforderlich war“, wird Dezernent Mario Mohr darin zitiert. Verstöße gegen den Artenschutz habe die Naturschutzbehörde nicht festgestellt.

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Erstellt:
3. August 2021, 16:59 Uhr
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