Rastatt braucht noch einen Kindergarten

Rastatt (ema) – Die Stadt Rastatt erwägt, eine weitere Kindertagesstätte zu errichten. Trotz aktueller Baumaßnahmen verschärft sich der Mangel an Plätzen.

Vor allem im Dörfel – im Bild das Joffre-Areal – besteht laut Verwaltung „dringender Handlungsbedarf“. Foto: W. Walter

© wiwa

Vor allem im Dörfel – im Bild das Joffre-Areal – besteht laut Verwaltung „dringender Handlungsbedarf“. Foto: W. Walter

Von Egbert Mauderer

Die Stadt Rastatt gerät bei der Versorgung mit Kita-Plätzen immer stärker unter Druck und fasst nun deshalb sogar den Bau eines weiteren Kindergartens ins Auge. Vor allem bei den Angeboten für Kinder über drei Jahren klemmt es.
Aus dem aktuellen Bedarfsplan geht hervor, dass selbst nach Abschluss der bereits laufenden Erweiterungen oder Neubauten für rund 130 Kinder kein Platz zur Verfügung stehen wird, obwohl sie einen Rechtsanspruch darauf haben. Ein Anbau der Einrichtung Stockhorn auf dem Röttererberg ist abgeschlossen. Derzeit werden die Einrichtungen in Ottersdorf und Friedrich-Oberlin im Dörfel erweitert. In Rheinau-Nord ist bereits der Bau einer zweiten Kindertagesstätte auf den Weg gebracht; in Plittersdorf ist ein Ersatzneubau vorgesehen. „Darüber hinaus ist es dringlich, eine geeignete Fläche für die Errichtung eines weiteren Kindergartens zu definieren“, bereitete die Verwaltung den Gemeinderat jetzt auf eine weitere Investition vor. Vor allem im Dörfel besteht laut Jugendamt wegen der neuen Quartiere am Leopoldplatz (ehemals Eislaufhalle) und Joffre „dringender Handlungsbedarf“.

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